Deutsche Märkte öffnen in 8 Stunden 21 Minuten
  • Nikkei 225

    26.402,84
    -508,36 (-1,89%)
     
  • Dow Jones 30

    31.253,13
    -236,94 (-0,75%)
     
  • BTC-EUR

    28.477,47
    +798,26 (+2,88%)
     
  • CMC Crypto 200

    669,81
    +17,58 (+2,69%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.388,50
    -29,66 (-0,26%)
     
  • S&P 500

    3.900,79
    -22,89 (-0,58%)
     

Nach Warnung aus London vor dem Kreml: Ukrainer weist Vorwürfe zurück

LONDON (dpa-AFX) - Nach einer beispiellosen Warnung Großbritanniens vor Einflussnahme des Kremls in der Ukraine hat eine von London genannte Schlüsselfigur die Anschuldigungen scharf zurückgewiesen. Der frühere ukrainische Abgeordnete Jewgenij Murajew, der von London als mutmaßlicher Statthalter genannt wurde, den Moskau in der Ukraine installieren wolle, nannte die Anschuldigungen im "Telegraph" am Sonntag "dumm und absurd". "Wenn ich nichts verpasst habe, haben sie [Russland] einen anderen Kandidaten und verstecken das auch nicht. Ich bin ein Patriot meines Landes", sagte der Ukrainer der Zeitung. Murajew steht seit 2018 auf einer russischen Sanktionsliste. "Es ist nicht besonders logisch. Ich bin aus Russland verbannt", sagte er außerdem der Sonntagszeitung "The Observer"

Das britische Außenministerium hatte am Samstagabend mitgeteilt, der Regierung lägen Informationen vor, "die darauf hindeuten, dass die russische Regierung versucht, eine pro-russische Führung in Kiew zu etablieren, während sie erwägt, ob sie in die Ukraine einmarschieren und sie besetzen soll." Murajew wurde dabei als möglicher Kandidat für die Führungsposition in der Regierung in Kiew genannt. Moskau warf London daraufhin "Desinformation" vor.

Hintergrund der Mitteilung des Außenministeriums sind die schweren Spannungen im Ukraine-Konflikt. Vor allem die USA befürchten angesichts der hohen russischen Truppenpräsenz an der Grenze zur Ukraine einen Einmarsch ins Nachbarland. Moskau weist dies fast täglich zurück. Großbritannien hatte der Ukraine bereits leichte Panzerabwehrwaffen geschickt und dafür Kritik vom Kreml geerntet.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.