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Warnstreiks in Metall- und Elektroindustrie treffen auch Volkswagen

·Lesedauer: 1 Min.

BRAUNSCHWEIG/HANNOVER (dpa-AFX) - Die Warnstreiks im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie treffen auch Europas größten Autokonzern Volkswagen <DE0007664039>. So kündigte die IG Metall etwa für das Werk Braunschweig ab Dienstagmorgen entsprechende Aktionen an. An dem Standort stellt VW <DE0007664039> wichtige Bauteile unter anderem für elektrische und konventionelle Antriebssysteme her. Wie es am Montag vorab aus der niedersächsischen Bezirksleitung der Gewerkschaft in Hannover hieß, sind zum Beispiel beim Maschinenbauer Lanico in Braunschweig ebenfalls befristete Ausstände geplant. Generell war bereits zu Arbeitsniederlegungen an zahlreichen Orten aufgerufen worden.

In den Verhandlungen über einen neuen Flächentarifvertrag in der Branche gibt es bisher keine entscheidende Annäherung mit den Arbeitgebern. Nun geht die Friedenspflicht zu Ende. Die parallel laufende Haustarif-Runde für die gut 120 000 westdeutschen VW-Beschäftigten stockt ebenso. Mitarbeiter hatten sich schon am Montag in der Wolfsburger Konzernzentrale an einem bundesweiten Aktionstag der IG Metall beteiligt. Bei den Warnstreiks wollen sie meist früher die jeweilige Schicht beenden oder erst später anfangen - größere Versammlungen sind wegen der Corona-Schutzregeln zunächst nicht geplant. Außerdem soll es "Streik-Videokonferenzen" geben.