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Warnstreik im ÖPNV in vier hessischen Städten endet

FRANKFURT (dpa-AFX) -An diesem Freitag endet der dreitägige Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr in vier hessischen Städten. Zu den Arbeitsniederlegungen, die in jeweils unterschiedlichem Ausmaß den Bus-, U-Bahn- und Straßenbahnverkehr betreffen, hatte die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. Sie will damit Druck in dem laufenden Tarifkonflikt machen und hatte die lange Dauer des Ausstands auch mit den verhärteten Fronten bei den Verhandlungen begründet. Zum Abschluss des Warnstreiks sind am Freitag auf den Betriebshöfen der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (10.00 Uhr) sowie der ESWE in Wiesbaden (12.00 Uhr) Streikversammlungen geplant, bei denen es um den Streikverlauf und Verhandlungsstand gehen soll.

Der Warnstreik trifft die Städte Frankfurt, Wiesbaden, Gießen und Kassel. Während in Frankfurt U-Bahnen und Straßenbahnen in den Depots bleiben, fahren in Hessens größter Stadt die Busse. In Wiesbaden kam es zu massiven Einschränkungen im Busverkehr, hier verkehren nur einzelne Linien von Partnerunternehmen. In Kassel betrifft der Warnstreik Busse und Bahnen, und in Gießen sind die Busse seit Mittwoch nach Samstagsfahrplan unterwegs. Der Warnstreik hatte mit der Frühschicht am Mittwoch begonnen und soll bis zum Ende der Spätschicht in der Nacht von Freitag auf Samstag dauern.

Bei den Tarifverhandlungen in Hessen geht es laut Verdi hauptsächlich um bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten, beispielsweise durch eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden, mehr Urlaubstage sowie zusätzliche Entlastungstage für Schicht- und Nachtarbeit. Am 25. März sollen die Gespräche fortgesetzt werden, sagte der Verdi-Verhandlungsführer für Hessen, Jochen Koppel. Die Gewerkschaft verhandelt derzeit in mehreren Bundesländern über neue Manteltarifverträge für die kommunalen Nahverkehrsbetriebe. Zuletzt hatte es am 1. und 2. März einen zweitägigen Warnstreik im kommunalen ÖPNV in Hessen gegeben.