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Warburg-Partner-Sprecher Joachim Olearius zieht sich zurück

·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Joachim Olearius, Sprecher der Partner der Warburg Bank und Sohn des Hauptgesellschafters Christian Olearius, hat zum 30. September sein Mandat als Sprecher der Partner niedergelegt und scheidet aus dem Vorstand sowie dem Partnerkreis aus.

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Mit dem Schritt solle im Sinne von Governance und Aufsichtsanforderungen eine Trennung von Eigentum und operativer Geschäftsführung umgesetzt werden, teilte Warburg am Dienstag mit. Die Bank war zuletzt wegen ihrer Rolle bei Cum-Ex-Geschäften unter Druck geraten.

Die Süddeutsche Zeitung hatte im Sommer berichtet, die deutsche Finanzaufsicht Bafin störe sich an der engen Verbindung zwischen der Eigentümerfamilie und dem Management, die sie als Interessenkonflikt betrachte. Sprecher von Warburg und Bafin lehnten damals eine Stellungnahme gegenüber der Zeitung ab.

Die Ausrichtung der Bank als unabhängige Bank bleibe ebenso bestehen wie die starke Verbundenheit mit den Gesellschafterfamilien, erklärte Warburg am Donnerstag weiter. Der Vorstand der Warburg Bank setzt sich künftig aus Manuela Better und Patrick Tessmann zusammen.

Bei Cum-Ex-Deals wurden Aktien gehandelt, um Steuerrückerstattungen auf Dividendenzahlungen doppelt einzustreichen. Die Praxis endete in Deutschland im Jahre 2012. Cum-Ex-Transaktionen haben den Steuerzahler womöglich mehr als 10 Milliarden Euro gekostet. Gegen mehr als 1.000 Beschuldigte aus der Finanzbranche wird deutschlandweit ermittelt.

(Ergänzt um Süddeutsche-Artikel, Cum-Ex-Hintergrund)

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