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"Es war ziemlich anstrengend" - Danilo Petrucci kein Fan des 2020er-Kalenders

Sebastian Fränzschky
·Lesedauer: 1 Min.

Nach dem abgesagten MotoGP-Saisonstart im März in Katar war lange Zeit unklar, ob und wie die Saison gerettet werden kann. Zu Beginn des Jahres wurde ein Event nach dem anderen abgesagt oder provisorisch verschoben. Später konstruierten die MotoGP-Verantwortlichen einen komplett neuen Kalender. Von Mitte Juli bis Mitte November sollten 14 Events untergebracht werden.

Dadurch konnte die Saison gerettet werden, doch den Beteiligten wurde einiges abverlangt. Ducati-Werkspilot Danilo Petrucci konnte das Fahren deutlich weniger genießen, weil er zwischen den Grands Prix kaum Zeit hatte, um sich für das folgende Event auszuruhen.

"Wir hatten immer drei Rennen am Stück und dann eine Woche Pause. Doch diese Pausen waren keine richtigen Pause, weil die weltweite Situation alles andere als gut ist", kommentiert Petrucci. "Für mich und auch für die anderen war es ziemlich stressig."

"Es wurde beinahe die komplette in einen Zeitraum von vier Monaten gequetscht. Es war ziemlich anstrengend", stellt der Sieger des Le-Mans-Rennens fest und fügt hinzu: "Ich denke nicht, dass es eine gute Lösung ist, in einer Meisterschaft immer wieder aufeinanderfolgende Rennen zu haben."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.