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"Für mich geht’s nicht mehr um die Champions League"

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"Für mich geht’s nicht mehr um die Champions League"
"Für mich geht’s nicht mehr um die Champions League"
"Für mich geht’s nicht mehr um die Champions League"

Hanno Behrens ist mit Aufsteiger Hansa Rostock früh in der Saison auf Kurs. Der Mittelfeldspieler wechselte Anfang des Jahres vom 1. FC Nürnberg an die Ostsee und avancierte dort auf Anhieb zum Führungsspieler. Am Samstagabend (20.30 Uhr) wartet mit dem FC Schalke 04 LIVE im TV auf SPORT1 der nächste große Kracher der Saison. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

„Wir sind bisher ganz gut drin und haben bis auf eine Hälfte in Bremen eigentlich in jedem Spiel eine gute Leistung gezeigt. Sonst waren wir immer auf Augenhöhe, oft auch die bessere Mannschaft. Dann haben wir leider ein paar Punkte liegen lassen und hatten, wie gegen Nürnberg, oft Pech. Wir sind dicht dran das Spiel zu gewinnen, aber verlieren dann trotzdem“, fasste Behrens die Auftritte seines Teams an den ersten Spieltagen zusammen.

Die kommende Begegnung am Samstagabend gegen die Schalker sieht der kampferprobte Neuzugang als Belohnung für die harte Arbeit seines neuen Vereins in den letzten Jahren und betont die Besonderheit des Gastspiels. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

„Es ist für jeden in der zweiten Liga ein besonderes Spiel gegen Schalke. Für die Spieler und die Vereine, das spürt man. Da haben viele Spieler und Fans lange darauf gewartet, gegen solche Mannschaften spielen zu dürfen“, freute sich ehemalige Nürnberger auf die Partie.

Neue Rolle an der Ostsee

Bei seinem neuen Verein Hansa Rostock arbeitet der ehemalige Bundesligaspieler indes am nächsten Legendenstatus. Dass die Entscheidung am Ende auf das Team von Trainer Jens Härtel fiel, war kein Zufall, wie der Neuzugang verriet. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

„Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen und dem Trainer. Es ist ein großer Verein in der ganzen Region, das merkt man. Es war mir wichtig, wieder zu einem Verein zu kommen, wo es im Stadion richtig kracht und die Fans Gas geben“, begründete der Mittelfeldspieler seinen Wechsel zu Hansa.

Zusammen mit anderen Führungsspielern möchte der 31 Jahre alte Routinier nun voran gehen und seine Bundesligaerfahrung an die jüngeren Spieler weitergeben. Und die wird auch gebraucht: er ist mit Anfang 30 nicht nur der viertälteste Spieler im Kader der Hanseaten, sondern auch nur einer von vier Profis mit Bundesligaerfahrung.

„Ich versuche mich einzubringen, wie die anderen auch. Wir haben ein paar Jungs, die hier voran gehen. Ich glaube es ist gut, wenn die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt ist“, erklärte Behrens im Hinblick auf seine neue Rolle.

„Geht nicht mehr darum, in die Champions League zu kommen“

Auf seine Ziele für diese Saison angesprochen, bleibt der ehemalige Jugendspieler des HSV bescheiden, zeigt sich jedoch optimistisch, mit dem Aufsteiger die Klasse halten zu können.

„Das große Ziel ist der Klassenerhalt. Ich bin 31 Jahre alt, für mich geht es nicht mehr darum, in die Champions League zu kommen“, gab Behrens zu Protokoll, der einen Abstiegskampf möglichst vermeiden möchte: „Es ist wichtig, dass wir Punkte sammeln und gar nicht erst unten reinrutschen. Müssen an den Ergebnissen arbeiten, dass wir da einen Tick effektiver sind.“

Abstiegskampf kennt der Ex-Nürnberger aus seiner Zeit in Franken zu genüge: Dort stieg er unter Trainer Michael Köllner nicht nur in die zweite Bundesliga ab, sondern hielt in der Folgesaison mit den Cluberern nur hauchdünn die Klasse, als Nürnbergs Schleusener den Club in letzter Sekunde im Relegationsrückspiel gegen Ingolstadt in der Liga hielt.

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