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Wandel im Braunkohlerevier: Vertrag zwischen Land und Region

·Lesedauer: 1 Min.

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Mit einem digitalen Festakt hat die nordrhein-westfälische Landesregierung am Dienstag demonstrativ den Strukturwandel im rheinischen Braunkohlerevier eingeläutet. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte, das Gebiet stehe mit dem Ausstieg aus der Braunkohle vor einer Jahrhundertherausforderung. Dies sei gleichermaßen eine Jahrhundertchance. Die Braunkohleverstromung in der Region soll spätestens 2038 zu Ende gehen. Um den Wandel zu fördern, stellt der Bund fast 15 Milliarden Euro zur Verfügung. Das rheinische Revier liegt zwischen Aachen, Mönchengladbach, Düsseldorf und Köln.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) betonte, dass neue Arbeitsplätze entstehen sollen, ehe alte wegfallen. Ein Drittel der direkt betroffenen 9000 Arbeitsplätze in der Braunkohlewirtschaft wird bereits in den nächsten Jahren verschwinden.

Die Ziele des Wandels in der Region sind in einem Reviervertrag festgehalten, den auch die Vertreter der Region unterzeichnen. Der Prozess soll Wachstum, Wertschöpfung und Beschäftigung im Einklang mit einer nachhaltigen Entwicklung fördern.