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Wall Street Schluss: Verluste werden zum Handelsende ausgeweitet

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New York (Frankfurt: A0DKRK - Nachrichten) (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes schlossen den Mittwochshandel aufgrund der andauernden Unsicherheiten rund um die Verhandlungen über ein US-Sparpaket deutlich in der Verlustzone ab. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) verlor 1,45 Prozent auf 12.571,26 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) präsentierte sich mit einem Minus von 1,29 Prozent bei 2.846,81 Zählern, während der S&P 500 (SNP: ^GSPC - Nachrichten) (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) einen Abschlag von 1,38 Prozent auf 1.355,50 Punkte verzeichnete.

Wie das US-Handelsministerium mitteilte, hat sich der Einzelhandelsumsatz in den USA im Oktober 2012 verringert. Auf Monatssicht fielen die Umsatzerlöse um 0,3 Prozent, während sie im September um 1,3 Prozent geklettert waren. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Rückgang um 0,2 Prozent prognostiziert. Bereinigt um die schwankungsintensiven Umsätze der Automobilbranche blieben die Umsätze gegenüber dem Vormonat unverändert. Experten waren von einem Plus von 0,1 Prozent ausgegangen, nach einer Zunahme um 1,2 Prozent im Vormonat. Daneben haben sich die amerikanischen Erzeugerpreise nach Angaben des US-Arbeitsministeriums im Oktober 2012 reduziert. Binnen Monatsfrist gingen die Preise um 0,2 Prozent zurück. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise gaben die Preise in der Kernrate ebenfalls um 0,2 Prozent nach. Volkswirte hatten im Vorfeld hingegen Preissteigerungen um jeweils 0,1 Prozent prognostiziert. Im September waren die Erzeugerpreise im Vormonatsvergleich um 1,1 Prozent gestiegen. Für die Kernrate war im September ein unverändertes Preisniveau verzeichnet worden. Schließlich ermittelte die Mortgage Bankers Association of America (MBA) für die Woche zum 9. November (Xetra: A0Z24E - Nachrichten) 2012 einen saisonbereinigten Anstieg bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index gegenüber der vorangegangenen Woche um 12,6 Prozent. In der Vorwoche war ein Minus von 5,0 Prozent ausgewiesen worden. Die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen sind im September 2012 gegenüber dem Vormonat mit beschleunigtem Tempo angestiegen. Dies gab das US-Handelsministerium in Washington heute bekannt. So kletterten die Lagerbestände gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent. Volkswirte hatten zuvor einen Zuwachs von 0,6 Prozent erwartet. Im Vormonat war bei den Lagerbeständen ein Plus von 0,6 Prozent ausgewiesen worden. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat am Mittwoch das Sitzungsprotokoll der letzten Zusammenkunft des Offenmarktausschusses (FOMC) am 23. und 24. Oktober 2012 veröffentlicht. Demnach sind die Mitglieder des Offenmarktausschusses näher dran als früher angenommen, Richtlinien für die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen festzulegen, bei deren Erfüllung die Leitzinsen erstmals seit der weltweiten Finanzkrise wieder angehoben werden könnten. Wie die Sitzung gezeigt hat, sind die 19 Mitglieder des Ausschusses generell dafür, ökonomische Variablen in ihrer Richtlinie zu verwenden.

Bereits gestern nach Börsenschluss hat der Technologiekonzern Cisco Systems (ISIN US17275R1023/ WKN 878841) seine Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal 2012/13 vorgelegt. Diese zeigten eine positive Entwicklung gegenüber den Vorjahreswerten und übertrafen auf bereinigter Basis die Prognosen der Analysten. Titel von Cisco gewannen 4,9 Prozent hinzu.

Heute teilte der größte US-Einzelhändler für Büroartikel Staples (ISIN US8550301027/ WKN 876951) mit, dass er im dritten Quartal einen Verlust ausweisen musste, was vor allem auf eine hohe Goodwill-Abschreibung zurückzuführen ist. Auf bereinigter Ebene wurden die Erwartungen jedoch geschlagen. Anteilsscheine von Staples (NasdaqGS: SPLS - Nachrichten) rückten um 2,7 Prozent vor.

Indes meldete der Mischkonzern Tyco International (ISIN CH0100383485/ WKN A0RGLT), dass er im vierten Quartal einen Verlust verbuchen musste, was auf eine Reihe von Sonderbelastungen zurückzuführen ist, darunter Kosten im Zusammenhang mit der Konzernaufspaltung. Auf bereinigter Ebene wurde indes ein Gewinn erzielt, wobei die Erwartungen verfehlt wurden. Aktien von Tyco fielen um 2,6 Prozent.

Papiere von Abercrombie & Fitch (ISIN US0028962076/ WKN 903016) schossen 34,5 Prozent in die Höhe. Der Modekonzern konnte im dritten Quartal 2012 dank einer starken internationalen Nachfrage einen Gewinnanstieg erzielen und die Analystenschätzungen übertreffen. Zudem wurde der Ausblick für das Gesamtjahr angehoben.

Der Technologiekonzern RealNetworks (ISIN US75605L7082/ WKN A1JDKL) hat einen Auftrag der Deutsche Telekom (Xetra: 555750 - Nachrichten) (AG ISIN DE0005557508/ WKN 555750) erhalten. Wie aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, hat die Deutsche Telekom das Unternehmen damit beauftragt, künftig einen durchgehend verwalteten Freizeichenton-Dienst für mehr als 44 Millionen Mobilfunkteilnehmer aus Deutschland, Österreich und Tschechien anzubieten. Die Aktie von RealNetworks (Hamburg: 831521.HM - Nachrichten) schloss mit einem Minus von 3,5 Prozent.

Zu guter Letzt gab es Neuigkeiten bei KKR (Berlin: KR5.BE - Nachrichten) (ISIN US48248M1027/ WKN A1C10P). So engagiert sich der Finanzinvestor nach eigenen Angaben im Wohnungsbau. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, hat KKR eine Partnerschaft mit den beiden Co-Investoren Pfeffer Capital und CP Realty geschlossen. Im Rahmen der Vereinbarung haben die Unternehmen Grundstücke rund um die Stadt Williston im US-Bundesstaat North Dakota erworben. Auf der Fläche von 164 Acres sollen ab dem Frühjahr 2013 zunächst 330 Apartments errichtet werden. Außerdem ist der Bau von rund 500 Einfamilienhäusern und anderen Wohngebäuden vorgesehen. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben. KKR verloren 1,4 Prozent. (14.11.2012/ac/n/m)

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