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Wahnsinnspreise für Gurken: Jetzt reagiert Edeka

Die Preise für Lebensmittel steigen auf ein immer höheres Niveau. Besonders bei Gurken ärgern sich Verbraucher über Rekordpreise. Nun äußert sich die Supermarkt-Kette Edeka zu den zahlreichen Beschwerden.

Die Gurke im Supermarkt kann momentan zu einem teueren Vergnügen werden. (Bild: Getty)
Die Gurke im Supermarkt kann momentan zu einem teueren Vergnügen werden. (Bild: Getty) (Peeradon Warithkorasuth via Getty Images)

UPDATE: Nachdem sich zahlreiche Verbraucher*innen über die hohen Gemüse-Preise aufregten, äußerte sich nun die Supermarkt-Kette Edeka und reagierte direkt auf das TikTok-Video aus der Hamburger Filiale. So räumte eine Sprecherin gegenüber "t-online" ein, "dass das Produkt zum Zeitpunkt der Aufnahme so verkauft wurde" - aber bei dem hohen Preis handle es sich lediglich um einen Einzelfall.

Mittlerweile sei der Preis nach unten korrigiert worden, so die Sprecherin weiter. Aufgrund der genossenschaftlichen Struktur von Edeka könne man keine pauschalen Aussagen zur Preisentwicklung bei einzelnen Filialen treffen, bei den meisten Märkten koste eine Salatgurke aber derzeit 2,99 Euro, erklärte sie.

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Wer in den letzten Wochen im Supermarkt Gemüse kaufen wollte, der wird das ein oder andere Mal heftig geschluckt haben. Denn die anhaltende Inflation hat die Preise für Lebensmittel nach oben getrieben. Besonders betroffen sind Gemüse, auch solche, die sonst eher günstig zu haben sind.

Virales TikTok-Video entgeistert User

Ein Preisschild aus einem Hamburger Supermarkt sorgt nun in den Sozialen Medien für Entgeisterung. Die TikTokerin @about.linchen teilte einen kurzen Clip aus der Edeka-Filiale in Hamburg. Darin ist zu sehen, das eine gewöhnliche Salatgurke dort für sage und schreibe 3,29 Euro im Angebot ist. Das Gurkenvideo auf TikTok hat inzwischen mehr als drei Millionen Views gesammelt.

Viele User*innen berichten von ähnlichen schockierenden Erfahrungen in ihren eigenen Supermärkten. Einer berichtet sogar, dass er in einem Mark auf eine Gurke für 4,50 Euro gestoßen sei. Die Reaktionen sind dementsprechend entgeistert. "Bald muss man im Lotto gewinnen, um sich Salat zu machen", witzelt ein User.

Das steckt hinter den hohen Gurken-Preisen

Doch für viele Familien sind die steigenden Lebensmittelpreise ein echtes Problem. Grund für den rasanten Preisanstieg ist vor allem der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Die dadurch gestiegenen Energiepreise sorgen dafür, dass Landwirt*innen ihre Gewächshäuser viel weniger nutzen, als zuvor. Der teure Strom macht das Betreiben einfach nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll.

Besonders bei Gurken und Tomaten kommt aber noch hinzu, dass die Ernten in den Hauptproduktionsländern Marokko und Spanien in diesem Jahr schlechter als gewöhnlich ausfielen. Niedrige Temperaturen sorgten dort für geringere Erträge aus dem Anbau. Auch dies schlägt sich in den Preisen nieder.

Gemüseknappheit in Großbritannien

In Großbritannien ist bereits zu beobachten, wohin diese Entwicklungen führen können. Dort bleiben die Gemüseregale oft ganz leer. Mehrere große Supermarktketten mussten die Abgabe von einigen Produkten an Einzelkunden schon limitieren. Dies steht den Kund*innen in Deutschland wohl noch nicht bevor. Wie Edeka laut "NOZ" versicherte, seien hierzulande keine Lieferengpässe bei Gurken oder Tomaten zu befürchten. Das bestätigte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministerium gegenüber der "Rheinischen Post". Die Versorgungslage mit frischem Obst und Gemüse sei in Deutschland gesichert.

Bückware Tomaten: Warum der Engpass dauern könnte

Auch die Preise würden sich künftig wieder entspannen, wenn die Frühjahrssaison in der Landwirtschaft beginne, versprechen die Supermärkte. Seit Mitte Februar herrscht wieder genug natürliches Licht, um Gurken anzupflanzen, mit der zu erwartenden Ernte in drei bis vier Wochen sollten auch die Preise etwas sinken. Bei Tomaten dürfte das laut Einschätzung von Expert*innen aber wohl noch bis Mitte Mai dauern.

Im Video: Gemüseknappheit in Großbritannien: Supermärkte beschränken Verkauf