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"Wahnsinn": Deutsches Missgeschick verblüfft Neureuther

·Lesedauer: 1 Min.
"Wahnsinn": Deutsches Missgeschick verblüfft Neureuther
"Wahnsinn": Deutsches Missgeschick verblüfft Neureuther

Deutsches Missgeschick bei der nordischen Ski-WM in Oberstdorf!

Im Halbfinale des Langlauf-Teamsprints verlor Janosch Brugger mitten im Rennen nach einem minimalen Kontakt mit dem Österreicher Mika Vermeulen seinen Ski. Gemeinsam mit Partner Sebastian Eisenlauer kämpfte er sich zwar noch einmal heran, verpasste aber mit Platz sechs den nötigen vierten Rang deutlich.

Auch über die Zeitregel reichte es nicht für das Finale, da das erste Halbfinale deutlich schneller war.

Neureuther fassungslos

"Wahnsinn", sagte Miriam Neureuther in ihrer Funktion als ARD-Expertin in einer ersten Reaktion. Sie versuchte sich in einer Erklärung: "Es sieht so aus, als würde der Österreicher mit seinem Ski die Bindung vom Janosch öffnen."

Allerdings ergänzte sie: "Natürlich darf sowas nicht passieren. Die Bindung clippt man zu, man hat eher Probleme, die wieder aufzubekommen."

Es sei "schwer einzuschätzen, ob die Bindung überhaupt geschlossen war. Vielleicht war da schon der Fehler. Wie blöd kann es laufen."

Brugger ratlos

Dass der Österreicher womöglich Bruggers Bindung gelöst habe, "kann normalerweise gar nicht passieren. Und dann passiert es hier im WM-Vorlauf. Das ist wirklich schade, riesengroßes Pech".

Auch Brugger selbst wirkte ratlos und konnte sich nicht erklären, was passiert ist. "Das frage ich mich auch. Wenn's läuft, dann läufts", sagte er in der ARD.

Der Österreicher sei ihm "mit der Skispitze in die Bindung reingefahren. Dann war ich auf einmal ohne Ski da."