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Wahlberichterstattung: Quotensieg für ARD, Schlappe für RTL

·Lesedauer: 2 Min.
Mit Formaten wie der "Berliner Runde" konnten sich ARD und ZDF am Sonntag deutlich von der Konkurrenz absetzen. (Bild: 2021 Getty Images/Michele Tantussi)
Mit Formaten wie der "Berliner Runde" konnten sich ARD und ZDF am Sonntag deutlich von der Konkurrenz absetzen. (Bild: 2021 Getty Images/Michele Tantussi)

Zumindest im TV gibt es einen klaren Sieger der Bundestagswahl: Am Sonntag hängte das Erste die Konkurrenz deutlich ab. Vor allem die Privatsender konnten sich bei der Wahlberichterstattung nicht durchsetzen.

Sie scheint ncoh nicht nachhaltig beim Publikum verfangen zu haben, die vielfach angepriesene "Qualitätsoffensive", die sowohl RTL als auch ProSiebenSAT.1 im Vorfeld der Bundestagswahl noch zu recht ansehnlichen Quoten verholfen hatte: Während bei den TV-Triellen auch die privaten Sender punkten konnten, hatten bei der Wahlberichterstattung am Sonntag ARD und ZDF klar die Nase vorn.

Die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer erreichte das Erste. Mit einer knapp dreistündigen Sondersendung zur Wahl erzielte der öffentlich-rechtliche Sender mehr als 20 Prozent Marktanteil (5 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer). Noch erfolgreicher in Sachen Zuschauerzahlen waren die "Tagesschau" (9,53 Millionen), die "Berliner Runde" (6,12 Millionen) sowie eine Spezialausgabe der "Tagesthemen" (5,7 Millionen) - drei ARD-Formate also.

Maue Zahlen für RTL und SAT.1

Auch für das ZDF lief es rund, auch wenn der Mainzer Sender deutlich hinter der Konkurrenz im Ersten lag. Immerhin 17,5 Prozent des Publikums verfolgten das "heute journal". In puncto Talkshow musste sich das ZDF ebenfalls mit dem zweiten Platz zufriedengeben: "Anne Will" im Ersten lockte mehr als vier Millionen Menschen vor die TV-Geräte, die später am Abend laufende ZDF-Sendung "maybrit illner spezial" hingegen nur rund 2,5 Millionen.

Deutlich schwächer schnitten die Privatsender ab. Beim Nachrichtenformat "RTL Aktuell" reichte es gerade einmal für 8,2 Prozent Marktanteil, in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen immerhin für 10,4 Prozent. Die Programmstrecke "Neustart für Deutschland" mit Pinar Atalay und Peter Kloeppel holte sogar nur einen Zielgruppenmarktanteil von 6,3 Prozent. Bei SAT.1 sah es ebenfalls mau aus: Für die Wahlsendung des Unterföhringer Senders entschieden sich nur eine halbe Million Menschen.

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