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Wahlausgang in Italien lässt Börsenkurse weltweit rutschen

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Frankfurt/Main (dapd). Das drohende politische Patt nach der Parlamentswahl in Italien hat die Aktienkurse weltweit auf Talfahrt geschickt. Zwar lag im Abgeordnetenhaus das Mitte-Links-Bündnis von Pier Luigi Bersani vorn, doch drohte eine Blockade durch den Senat mit dem Euroskeptiker und früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. Anleger befürchteten, dass das südeuropäische Krisenland durch das Wahlergebnis unregierbar und die Eurokrise damit wieder verschärft werden könnte.

An der Frankfurter Börse sackten die Kurse gleich um zwei Prozent ab. Gegen Mittag lag der Leitindex DAX mit 1,9 Prozent im Minus bei 7.630 Punkten. Der Euro Stoxx 50 der 50 großen börsennotierten Unternehmen aus der Eurozone stürzte um 2,8 Prozent auf 2.578 Zähler.

In London büßte der Index FTSE 100 rund 1,4 Prozent ein. In Paris fiel der CAC 40 (Paris: ^FCHI - Nachrichten) um gut zwei Prozent. In Italien brach die Mailänder Börse um fast fünf Prozent ein.

Der Euro zeigte sich nach dem Schock vom Vortag etwas erholt. Die Gemeinschaftswährung kostete am Dienstag gegen 12.00 Uhr 1,3091 Dollar.

Auch in Asien ließ die Sorge um Italien und Europa die Kurse purzeln. In Tokio stürzte der Nikkei um 2,3 Prozent ab. In Hongkong büßte der Hang Seng 1,3 Prozent ein.

Schon am Montag hatten die Börsen in den USA mit heftigen Kursabschlägen auf den Ausgang der Wahl in Italien reagiert. An der New Yorker Wall Street verlor der Dow Jones (DJI: ^DJI - Nachrichten) dabei 1,5 Prozent. Der Technologieindex Nasdaq notierte 1,4 Prozent leichter.

dapd