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Wahlausgang in Italien lässt Börsenkurse abrutschen

Die Börsen in Europa haben mit massiven Kursverlusten auf den Ausgang der Parlamentswahlen in Italien reagiert. An der Börse in Mailand rutschen die Kurse bis zum Abend um fast fünf Prozent ab. An der Deutschen Börse in Frankfurt am Main notierte der Deutsche Aktienindex 2,27 Prozent im Minus bei 7597,11 Punkten.

In Spanien lag das Leitbarometer an der Börse in Madrid nach Handelsschluss 3,2 Prozent im Minus. In Frankreich notierte die Aktien an der Börse in Paris 2,67 Prozent schwächer als am Vortag, in London lagen sie 1,34 Prozent unter Vortagesniveau.

Italien droht nach den Parlamentswahlen eine politische Blockade. Einen Tag nach der Wahl war völlig offen, ob die Mitte-links-Allianz von Pier Luigi Bersani ein tragfähiges Regierungsbündnis bilden können wird.

Bersanis Parteienbündnis landete mit 29,54 Prozent der Stimmen im Abgeordnetenhaus knapp vor der Allianz des früheren Regierungschefs Silvio Berlusconi mit 29,18 Prozent. Da nach italienischem Wahlrecht das stärkste Parteienbündnis automatisch die absolute Mehrheit im Abgeordnetenhaus zugesprochen bekommt, kommt die Linke laut Innenministerium auf 340 der insgesamt 630 Sitze.

Im Senat erreichte allerdings keine Kraft die nötige Mehrheit von 158 Sitzen. Damit ist völlig unklar, wie eine künftige Regierung aussehen könnte, denn für die Verabschiedung von Gesetzen benötigt sie in beiden Kammern eine Mehrheit.

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