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WAHL/ROUNDUP/Söder: Angebot, aber kein Anspruch der Union auf Regierungsbildung

·Lesedauer: 1 Min.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - CSU-Chef Markus Söder hat betont, dass die Union nach dem Absturz bei der Bundestagswahl keinen zwingenden Anspruch auf die Regierungsführung erheben könne. Die Union sei auf Platz zwei und nicht eins gelandet, es gebe daraus keinen Anspruch auf die Regierungsführung - allerdings ein Angebot für Gespräche, sagte Söder nach Teilnehmerangaben am Montag in einer CSU-Vorstandssitzung in München. Ein solches Angebot mache man - aber es werde kein "Anbiedern um jeden Preis" bei Grünen und FDP geben, stellte er klar.

Eine Jamaika-Koalition werde es also nicht um jeden Preis geben - wenn, dann müsse der politische Kern von Union und CSU erkennbar sein. Die FDP etwa müsste bei der Inneren Sicherheit Bewegung zeigen.

Am Wahlabend hatte Söder noch deutlich offensiver für ein Jamaika-Bündnis geworben. Da hatte der CSU-Chef mit Blick auf die anstehenden Sondierungsgespräche mit Grünen und FDP unter anderem gesagt: "Wir wollen gemeinsam in diese Gespräche gehen mit dem klaren Ziel, den Führungsauftrag für die Union zu definieren, dass Armin Laschet dann der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland wird."

Nach dem vorläufigen Ergebnis verbesserte sich die SPD am Sonntag auf 25,7 Prozent (2017: 20,5). Die Union dagegen erlebt ein historisches Debakel, sie erreichte nur noch 24,1 Prozent (2017: 32,9).

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