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WAHL: Laschet bekennt sich klar zum Kampf gegen Rechts

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat sich bei der zweiten großen TV-Debatte klar zum Kampf gegen rechte Kräfte bekannt

- auch in der eigenen Partei. Gefragt nach der teils hochumstrittenen

Kandidatur des ehemaligen Verfassungsschutz-Chefs Hans-Georg Maaßen für die CDU in Südthüringen sagte Laschet am Sonntagabend: "Herr Maaßen wird sich an den Kurs halten müssen, den ich vorgebe als Parteivorsitzender."

Seine Partei stehe für eine "geordnete Migrationspolitik", alles, was "an Ressentiments geäußert" werde, sei nicht akzeptabel, betonte Laschet bei ARD und ZDF. Die Entscheidung der Bundeskanzlerin, 2015 die Grenzen nicht zu schließen, sei "richtig" gewesen. "Die Rechte bekämpfe ich. Die gehören nicht in Parlamente. Die sind die geistigen Brandstifter, die am Ende zu solchen Morden führen wie an unserem Parteifreund Walter Lübcke", sagte der CDU-Chef.

Maaßen war in der Vergangenheit immer wieder mit kritischen Äußerungen zu Geflüchteten aufgefallen. Die CDU-Politikerin Karin Prien, die Teil des "Zukunftsteams" von Laschet ist, hatte am Dienstag die Frage aufgeworfen, was Maaßen in der CDU zu suchen habe. Daraufhin hatte Maaßen Prien aufgefordert, das "Zukunftsteam" zu verlassen.

Laschet versicherte am Sonntagabend, dass Prien Teil seines Teams bleiben werde und dass er sich nicht mit den Äußerungen Maaßens gemein mache.

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock warf Laschet vor, die Linkspartei mit der AfD gleichzusetzen und forderte den Unionskandidaten im TV-Triell auf, sich klar zum Kampf gegen rechte Kräfte zu bekennen.

Auch sie habe klar Position gegen den in ihrer Partei wegen rassistischer Äußerungen umstrittenen Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer bezogen, versicherte Baerbock.

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