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Wahl in Italien: Sorgen Unentschlossene am Sonntag für Überraschung?

Im süditalienischen Neapel hat die Parteichefin der postfaschistischen "Fratelli d'Italia" ihren Wahlkampf beendet. Die 45-jährige Giorgia Meloni gilt als aussichtsreichste Bewerberin um den Posten der Ministerpräsidentin, weil das rechte Lager in den letzten Umfragen auf mehr als 50 Prozent der Stimmen kam und ihre "Brüder Italiens" innerhalb des rechten Bündnisses mit laut Umfragen etwa 20 Prozent der Stimmen vorne liegen.

Zu diesem Bündnis gehört der 85-jährige Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi mit seiner "Forza Italia" ebenso wie Rechtspopulist Matteo Salvini (49) mit seiner "Lega". Meloni und Salvini wettern gegen die EU, während Berlusconis Partei in Brüssel mit den Christdemokraten zusammenarbeitet.

Als Nachteil für den Sozialdemokraten Enrico Letta gilt der Streit innerhalb des linken Lagers. Dabei könnte Lettas Partei durchaus ebensoviele oder mehr Stimmen bekommen als Melonis.

Auch Lettas "Partito Democratico" lag in den letzten Umfragen bei etwa 20 Prozent.

Und die Fünf-Sterne-Bewegung mit Ex-Regierungschef Giuseppe Conte an der Spitze hofft auf mehr Zuspruch als in den Umfragen.

Es wird ein spannender Wahlabend am Sonntag, auch weil viele Wählerinnen und Wähler bis zuletzt unentschlossen oder politikverdrossen sind, und nicht wissen, wem sie ihre Stimme geben sollen.