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Bundesregierung weiter besorgt über Hungerstreik von Klima-Aktivisten

·Lesedauer: 1 Min.
Bundesregierung weiter besorgt über Hungerstreik von Klima-Aktivisten. Foto vom 12. September 2021 in Berlin. (Bild: Omer Messinger/Getty Images)
Bundesregierung weiter besorgt über Hungerstreik von Klima-Aktivisten. Foto vom 12. September 2021 in Berlin. (Bild: Omer Messinger/Getty Images)

Die Bundesregierung hat sich besorgt über den andauernden Hungerstreik der Klima-Aktivisten am Berliner Reichstag geäußert. "Solche gesundheitsgefährdenden Aktionen wie dieser Hungerstreik, wie die Androhung, nichts mehr zu trinken, müssen einem doch Sorgen bereiten um die beteiligten jungen Menschen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag. Er hoffe, dass es nicht "zum Äußersten dieser Ankündigungen" kommen werde.

Zuvor hatte ein Teil der Klima-Aktivisten, die sich seit Wochen im Hungerstreik befinden, gedroht, neben dem Essen auch das Trinken einzustellen, sollten die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen nicht bis kommenden Donnerstag persönlich mit ihnen über die Klimaschutzpolitik sprechen wollen.

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Der Klimaschutz sei "das zentrale Thema der nächsten Jahrzehnte" und die politische Debatte darüber "immens wichtig", erklärte Seibert weiter. "Trotzdem sollte sie geführt werden, ohne dass sich eine Seite dabei selbst gefährdet."

Eine Gruppe junger Erwachsener hatte am 30. August vor dem Reichstagsgebäude mit einem unbefristeten Hungerstreik begonnen. Ihr Ziel ist zum einen ein öffentliches Gespräch mit den drei Kanzlerkandidaten über den Klimawandel. Zum anderen verlangen sie die Einsetzung eines Bürgerrats, der der Politik Sofortmaßnahmen zum Klimaschutz vorgeben soll. Zwei von ihnen hatten den Hungerstreik am Wochenende beendet.

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