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Was wäre, wenn Sie vor 20 Jahren 20 Aktien von Thyssen-Krupp gekauft hätten?

·Lesedauer: 2 Min.

Die Rally der Thyssen-Krupp-Papiere hat mit der Finanzkrise 2008 ein jähes Ende gefunden. Dennoch ist der derzeitige Tiefstpreis der Aktie wohl nur eine Momentaufnahme.

Der Konzern hat viele Aufs und Abs hinter sich. Foto: dpa
Der Konzern hat viele Aufs und Abs hinter sich. Foto: dpa

„Hätte ich doch mal früher diese und jene Aktie gekauft, dann wäre ich jetzt steinreich“ – manch einer hat sich bestimmt schon bei diesem Gedanken erwischt.

Aber für welche Aktien stimmt das wirklich? In unserer neuen Serie 20 vor 20 präsentieren wir Ihnen täglich eine Aktie eines wichtigen Unternehmens und fragen Sie:

Wie hoch wäre Ihr Gewinn oder Verlust, wenn Sie vor 20 Jahren 20 Aktien gekauft und jetzt verkauft hätten. Viel Spaß!

Thyssen-Krupp-Aktie: Eine Schlappe für Langzeitaktionäre

Wer die Nachrichten zu Thyssen-Krupp verfolgt, wird den großen Absturz mitbekommen haben, den der Ruhrkonzern in den vergangenen Jahren erlebte. Für Langzeit-Aktionäre ist die Entwicklung besonders bitter: Wer Anfang 2000 in die Papiere des Industriekonglomerats investierte, musste dafür mehr als 30 Euro berappen – und würde dafür heute einen Verkaufspreis von lediglich sechs Euro je Aktie kassieren.

Denn schon lange vor der Corona-Pandemie litten die Essener unter schweren finanziellen Problemen. Der Grund dafür waren milliardenschwere Fehlinvestitionen auf dem Höhepunkt des Stahl-Booms Mitte der 2000er. Einen Höhenflug erlebte dabei auch die Thyssen-Krupp-Aktie: Ab 2007 wurde die zu Preisen von bis zu 45 Euro je Anteil gehandelt. Ein jähes Ende fand die Rally mit dem Beginn der Finanzkrise 2008.

Bis heute hat sich der Ruhrkonzern nicht von den damals getätigten Fehlinvestitionen in Übersee-Stahlwerke erholt. Im vergangenen Jahr stieg das einstige Gründungsmitglied des Dax aus dem wichtigsten deutschen Aktienindex ab. Mit der hochprofitablen Aufzugsparte hat Thyssen-Krupp zudem sein wichtigstes Wachstumsgeschäft verkauft.

Doch der derzeitige Tiefstpreis, zu dem die Aktie gehandelt wird, ist wohl nur eine Momentaufnahme. Mit harten Einschnitten trieb das Management um Vorstandschefin Martina Merz zuletzt auch unpopuläre Entscheidungen voran. Bis die ersten finanziellen Erfolge der Strategie sichtbar werden, dürfte noch einige Zeit vergehen. 20 weitere Jahre bleiben dem Unternehmen dafür aber nicht.

Die Auflösung:




 Foto: dpa
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