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VW-Tochter Audi 'vorsichtig optimistisch' - Halbleiter fehlen

·Lesedauer: 1 Min.

INGOLSTADT (dpa-AFX) - Die Volkswagen <DE0007664039>-Tochter Audi ist für das laufende Jahr "vorsichtig optimistisch". Finanzvorstand Arno Antlitz sagte am Donnerstag in Ingolstadt: "Unser ambitioniertes Ziel ist es, im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu wachsen." Verkaufszahlen und Umsatz sollen nach dem deutlichen Rückgang im vergangenen Jahr kräftig zulegen, zugleich soll die Ergebnismarge auf mindestens 7 Prozent vom Umsatz steigen.

Vorbehalte gibt es allerdings in puncto Corona-Krise sowie bei der Versorgung mit Halbleitern. Vorstandschef Markus Duesmann sagte, die Lieferketten seien an mehreren Stellen gerissen. "Die Effekte sind durch Umplanungen deutlich zu spüren." Im laufenden Quartal würden deshalb gut 10 000 Autos weniger gebaut. Er erwarte aber, dass Audi im Jahresverlauf die verlorenen Stückzahlen wieder aufholen werde.

Gut laufe es in China, wo Audi im vergangenen Jahr rund 700 000 der insgesamt 1,7 Millionen verkauften Autos abgesetzt hat. "Wir gehen 2021 von nochmals deutlichem Wachstum aus", sagte Duesmann. Weltweit erwartet der Vorstand eine gewisse Erholung der Märkte, wie Antlitz sagte.

Bis zum Sommer will Audi entscheiden, wie lange das Unternehmen noch Autos mit Benzin und Dieselmotoren baut. Die Strategie werde gerade überarbeitet, sagte Duesmann. Er hatte bereits angekündigt, dass Audi keine neuen Verbrenner mehr entwickeln werde. Duesmann warnte zugleich vor überzogenen CO2-Grenzwerten in der EU: Der Nutzen für das Klima wäre sehr klein, der technische Aufwand aber sehr groß, "und das Geld fehlt uns dann bei der Entwicklung von batterieelektrischen Fahrzeugen", sagte der Audi-Chef. "Die Verbrenner finanzieren die Transformation."