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VW startet Vorverkauf seines elektrischen Retro-Bulli ID. Buzz

Kann der elektrische Kleinbus an den Verkaufserfolg des „Bulli“ anknüpfen?
Kann der elektrische Kleinbus an den Verkaufserfolg des „Bulli“ anknüpfen?

Guten Morgen! Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Volkswagen (VW) hat am Freitag mit dem Vorverkauf des ID.Buzz in Europa begonnen. Im Herbst sollen die ersten Fahrzeuge des elektrischen Retro-Bullis dann an Kunden ausgeliefert werden. Der ID.Buzz könnte das wichtigste Elektroauto für den Wolfsburger Autohersteller werden. Die Entwickler hoffen, dass der Kleinbus frühere Verkaufserfolge wie beim „Bulli“ oder dem „Käfer“ wiederholen kann.

Das Elektrofahrzeug, das in Hannover produziert wird, soll rund 420 Kilometer mit einer Ladung zurücklegen können. In Deutschland belaufen sich die Kosten des Kleinbusses vor Abzug der staatlichen Förderung auf knapp unter 65.000 Euro. Der Verkauf in Nordamerika soll im kommenden Jahr starten. Sollte das Interesse dort groß genug sein, so ist eine Produktionsstätte im US-Bundesstaat Tennessee als zweite Fabrik angedacht. [Mehr bei Handelsblatt und Volkswagen]

Auf Gründerszene: Das vieldiskutierte Neun-Euro-Ticket: Ab Juni können Millionen Deutsche nach dem Flatrate-Prinzip quer und beliebig oft durch Deutschland fahren, wenn sie den ÖPNV nutzen. Doch günstige Preise allein werden Menschen nicht dauerhaft vom Umstieg auf den Nahverkehr überzeugen, findet Mobility-Experte Don Dahlmann. Er sagt: Die Verkehrsbetriebe brauchen ein einheitliches Ticketsystem. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:

Apple will seine Produktion in China anscheinend überdenken: Der iPhone-Hersteller hat einigen seiner Vertragshersteller mitgeteilt, dass er die Produktion außerhalb Chinas steigern wolle, wie das „Wall Street Journal“ berichtet. Als Grund führte Apple unter anderem Pekings strenge Anti-Covid-Politik an. Indien und Vietnam, die bereits Standorte für einen kleinen Teil der weltweiten Produktion von Apple sind, sollen zu den Ländern gehören, die das Unternehmen als Alternativen genauer unter die Lupe nehmen will. [Mehr bei Wall Street Journal]

Google hat zugestimmt, dass zwei App-Hersteller weiterhin alternative Abrechnungsmethoden in ihrem App Store anbieten, solange der Rechtsstreit dazu nicht abgeschlossen ist. Gemäß einer Vereinbarung mit dem Fortnite-Hersteller Epic, der die Musik-App Bandcamp im Mai gekauft hat, kann Bandcamp sein bestehendes Zahlungssystem weiterhin nutzen, muss aber zehn Prozent der Einnahmen aus Online-Verkäufen auf einem Treuhandkonto hinterlegen, bis der Rechtsstreit beendet ist. Google wird die App unterdessen nicht entfernen, wie es zuvor gedroht hatte. Im Rahmen einer separaten Vereinbarung mit Match darf auch der Dating-App-Entwickler sein eigenes Abrechnungssystem neben dem Abrechnungssystem von Google Play betreiben. [Mehr bei Wall Street Journal und The Information]

Renault hat Details für ein Elektro-Wasserstoff-Hybrid-Konzeptauto veröffentlicht, wobei der französische Autohersteller die Wasserstofftechnologie als „eine der Optionen“ beschreibt, „um Elektrofahrzeuge komfortabler zu machen“. Das Design für Renaults Scenic Vision umfasst einen Wasserstoffmotor, einen Elektromotor, eine Batterie, eine Brennstoffzelle und einen Wasserstofftank. Laut einem Ende der Woche veröffentlichten Dokument ist die 40-Kilowattstunden-Batterie des Scenic Vision recycelbar und wird bis 2024 in einem Werk in Frankreich produziert. [Mehr bei CNBC]

Huawei und ZTE sind nun auch in Kanada an ihre Grenzen gestoßen: Das nordamerikanische Land hat die Verwendung von Geräten von Huawei sowie ZTE in seinen 5G-Netzen verboten. Als Grund führten die Behörden nationale Sicherheitsbedenken an. Die Telekommunikationsunternehmen dürfen keine neuen 4G- oder 5G-Geräte von den beiden chinesischen Unternehmen mehr kaufen, und müssen alle 5G-Geräte der Marken bis zum 28. Juni 2024 aus ihren Netzwerken entfernen. Das gleiche gilt für alle 4G-Geräte bis Ende 2027. [Mehr bei The Verge]

Ein Boeing-Raumschiff ist nach monatelangen Verzögerungen Ende der vergangenen Woche nun endlich in den Orbit gestartet und tritt damit in die Fußstapfen von Elon Musks SpaceX. Die Raumsonde Starliner hob vom Kennedy Space Center in Florida ohne Besatzungsmitglieder an Bord ab. Die Reise führt das Raumschiff zur Internationalen Raumstation und danach wieder zurück zur Erde. [Mehr bei Techcrunch und Wall Street Journal]

Twitter will verstärkt gegen Falschinformationen vorgehen. Vor allem Tweets, die Lügen in Bezug auf Kriegssituationen, Naturkatastrophen und Notfälle im Gesundheitswesen verbreiten, sollen ausgebremst werden. Dies könnte ein potenzieller Streitpunkt mit dem möglichen neuen Eigentümer des Unternehmens, Elon Musk, werden, der gesagt hat, dass er die Moderation von Tweets auf der Social-Media-Plattform verringern möchte. [Mehr bei Wall Street Journal]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Noch vor einem Jahr stellte Plusdental großspurig eine Milliardenbewertung in Aussicht. Nun wurde das Zahnschienen-Startup verkauft – zu einem deutlich niedrigeren Preis. Was ist passiert? [Mehr bei Gründerszene]

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Einen guten Start in die Woche!

Eure Gründerszene-Redaktion

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