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VW investiert 1,4 Milliarden Euro in Elektro-Riesen

Die Nutzfahrzeugsparte von VW will in den nächsten fünf Jahren 1,4 Milliarden Euro in Zukunftstechnologien investieren. (Bild: VW)

Dass die Elektromobilität an Fahrt gewinnt, zeigt auch der neue Investitionsplan des Autokonzerns VW: Der lässt sich die neuen Technologien in der Truck- und Bussparte einiges kosten.

Erst waren mit den PKWs die Kleinen an der Reihe, nun ziehen die Großen nach: VW wird in die Sparte Truck & Bus 1,4 Milliarden Euro investieren – und zwar in neue Technologien wie Elektroantrieb, autonomes Fahren und Cloud-Software. Das kündigte der VW-Truck-Vorstand Andreas Renschler an.

Schon nächstes Jahr erscheint ein VW Crafter mit E-Motor, der bis zu 1,7 Tonnen rund 200 Kilometer weit transportieren kann, bevor er an die Ladestation muss. Die gewerbliche Version des ID Buss – dem klassischen Bulli nachempfunden – ist in Arbeit und soll mit einer Reichweite von bis zu 600 Kilometern punkten.

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Von den VW-Investitionen profitiert nicht nur die hauseigene Truck- und Bussparte: Laut Renschler will auch die US-Tochter Navistar einige der Systeme übernehmen. Die ebenfalls zu der Sparte gehörenden Marken MAN und Scania wollen schon 2018 die ersten elektrisch angetriebenen Busse ausliefern.

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Bis zum Jahr 2025 erwartet der VW-Truck-Chef einen Marktanteil elektrisch angetriebener Busse von etwa fünf Prozent, bei den PKWs soll der Anteil dann schon bei 25 Prozent liegen. Als wichtigsten Punkt für den Erfolg der Elektromobilität gibt Renschler die Batterien an. Erst wenn die Betriebskosten sinken würden, könne sich die Technik durchsetzen.

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