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VW erhöht bereits die Preise: Warum der Neuwagenkauf in Deutschland derzeit laut einer Studie so teuer ist

Bei seinen Auto-Bestsellern, Passat und Tiguan, hat VW die Listenpreise angehoben, wie aus der regelmäßigen Marktstudie des privaten CAR-Instituts hervorgeht.  - Copyright: picture alliance / Geisler-Fotopress | Christoph Hardt/Geisler-Fotopres
Bei seinen Auto-Bestsellern, Passat und Tiguan, hat VW die Listenpreise angehoben, wie aus der regelmäßigen Marktstudie des privaten CAR-Instituts hervorgeht. (Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress | Christoph Hardt/Geisler-Fotopres)

Auf dem deutschen Markt für Neuwagen können Kunden einer Studie zufolge derzeit nicht mehr mit hohen Preisnachlässen rechnen. Nach den Einschnitten bei der Verkaufsförderung für Elektroautos hat mit dem Volkswagen-Konzern der größte Anbieter seine Rabatte für wichtige Verbrennermodelle gekürzt. Bei den Bestsellern Passat und Tiguan wurden zudem die Listenpreise angehoben, wie aus der regelmäßigen Marktstudie des privaten CAR-Instituts hervorgeht.

Im Ergebnis bedeute das bei VW Steigerungen zwischen 3,7 und 4,8 Prozent beim jeweiligen Transaktionspreis. Das ist die Summe, die ein Käufer nach Abzug von Preisnachlässen auf den Listenpreis tatsächlich zahlen muss.

Tesla ändert seine Preise direkt statt und gibt sonst keinen Nachlass

Nach den CAR-Berechnungen gewähren die Hersteller derzeit 16,2 Prozent Preisnachlass für frei konfigurierte Neuwagen mit Verbrenner-Motoren. Bei reinen Elektroautos beträgt der durchschnittliche Rabatt 12,7 Prozent auf den Listenpreis. Der Hersteller Tesla arbeitet im Gegensatz zur Konkurrenz mit direkten Preisänderungen und gibt darüber hinaus keinen Nachlass.

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Der Preisabstand zwischen Elektroautos und Verbrennern mildere sich durch höhere Transaktionspreise für Verbrenner zwar etwas, erläuterte Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer. Auch mit den leichten Preissenkungen bei Tesla reiche das für einen Trendwechsel im Markt hin zu mehr Elektro-Mobilität aber nicht aus. Bewegung könne ab September der preisgünstige Leapmotor T3 bringen, den der Stellantis-Konzern mit einem chinesischen Partner in Polen montiert.

Der Kleinwagen soll mit einem vergleichsweise starken Lithium-Ionen-Akku angeboten werden, der für eine Reichweite von etwa 280 Kilometer sorgt. Die Batterie lädt sich laut Hersteller an einer Schnellladestation in 36 Minuten auf 80 Prozent ihrer Speicherkapazität. In Frankreich kostet der T3 laut "Auto Motor Sport" rund 26.000 Euro. Andere europäische Märkte, darunter Deutschland, sollen ab September 2024 beliefert werden.

(mit Dpa/jel)