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VW-Aufsichtsrat will Fünfjahresplan vorlegen

·Lesedauer: 1 Min.

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Der größte europäische Autohersteller Volkswagen <DE0007664039> will am Donnerstag (14.30 Uhr) zentrale Punkte aus seiner Planung für die kommenden fünf Jahre vorlegen. Vorangehen soll eine Sitzung des Aufsichtsrats. Eigentlich waren Ergebnisse bereits für Mitte November geplant gewesen. Doch weiterer Beratungsbedarf zu manchen Investitions- und mutmaßlich auch Führungsfragen verzögerte den Ablauf, so dass ein ergänzender Termin angesetzt werden musste.

Bei ihrer traditionellen Herbstrunde befassen sich die Kontrolleure in erster Linie mit Vorschlägen des Managements, wo welche Ausgaben in den nächsten fünf Jahren wie zu verteilen sind. Dabei kann es zu Rivalitäten zwischen den Marken und Standorten im weltweiten VW <DE0007664039>-Netz kommen. Besonderes Augenmerk liegt zurzeit darauf, wie sich die Investitionen in E-Antriebe, Software und Vernetzung aufschlüsseln.

Diesmal wurden die Verhandlungen von einem Reizthema in den Schatten gestellt: dem konfliktgeladenen Verhältnis zwischen Vorstandschef Herbert Diess und der IG Metall, teils auch dem Land Niedersachsen als zweitgrößtem Eigner. Betriebsratschefin Daniela Cavallo kritisierte Diess nach einer Aufsichtsratssitzung im September für Irritationen, die durch Überlegungen zu möglicherweise Zehntausenden überschüssigen Stellen entstanden waren.

Diess entgegnete, er habe lediglich Extremszenarien diskutieren wollen. Er unterstrich jedoch, dass er speziell für die Wolfsburger Zentrale noch Bedarf an mehr Effizienz und mutigerem Umsteuern sieht. Vor der Bekanntgabe der erwarteten Entscheidungen zu Top-Personalien wollte VW vorab auch entsprechende Medienberichte nicht kommentieren.

In der letzten Planungsrunde Ende 2020 hatte der Konzern 35 Milliarden Euro für die E-Mobilität über den Fünfjahreszyklus freigegeben, für Software und Digitales 27 Milliarden Euro. Die Gesamtsumme aller Investitionen betrug 150 Milliarden Euro.

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