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VOX und Stern planen Langzeit-Dokumentation zur Flutkatastrophe

·Lesedauer: 1 Min.
Auch Autobahnen wurden bei der Flutkatastrophe im Juli schwer beschädigt. (Bild: imago/Rainer Unkel)
Auch Autobahnen wurden bei der Flutkatastrophe im Juli schwer beschädigt. (Bild: imago/Rainer Unkel)

Der Sender VOX und das Magazin Stern produzieren eine gemeinsame Langzeit-Dokumentation zur Flutkatastrophe, die vor drei Wochen vor allem in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wütete. Das gaben die beiden Medien am Mittwoch bekannt.

Bei den schweren Sturzfluten und Überschwemmungen verloren mindestens 180 Menschen ihr Leben, zehntausende Familien ihr gesamtes Hab und Gut. Die Aufräum- und Aufbauarbeiten und der Verarbeitungsprozess werden noch lange dauern und genau dieser langwierige Prozess soll ein Jahr lang begleitet werden. "Wie Betroffene mit ihrem Schicksal umgehen, was mit den Spenden passiert und wie die Politik Menschen unterstützt, die bei der Flutkatastrophe alles verloren haben", soll dann in einer vierstündigen Dokumentation zusammengefasst werden.

"Kollegen persönlich betroffen"

"Die Flutkatastrophe hat uns bei VOX tief berührt; manche der überschwemmten Regionen liegen ganz in der Nähe unseres Kölner Sendezentrums und einige Kolleginnen und Kollegen sind auch persönlich betroffen. Deshalb wollen wir an dem Thema dranbleiben", erklärt VOX-Chefredakteur Marcel Amruschkewitz.

"Dies ist eine besondere Dokumentation, die uns sehr am Herzen liegt - denn erst im Rückblick und in der Langzeitbeobachtung wird uns als Gesellschaft die Einordnung dieser bisher einzigartigen Katastrophe gelingen", ergänzen die Stern-Chefredakteure Anna-Beeke Gretemeier und Florian Gless.

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