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Vorsicht bei E-Mails vom Zoll

·Freiberufliche Journalistin

Besonders fiese Phishing-Masche per E-Mail: Kriminelle geben sich als Mitarbeiter vom Zoll aus und haben alle im Visier, die gern Waren im Internet bestellen. Für die Betrugsversuche werden offensichtlich aktuell existierende Sendungsnummern benutzt.

Neue Phishing-Masche: Kriminelle geben sich als Zoll-Mitarbeiter*innen aus. (Bild: Getty Images)
Neue Phishing-Masche: Kriminelle geben sich als Zoll-Mitarbeiter*innen aus. (Bild: Getty Images)

Anfang Juni erhielten mal wieder viele Kund*innen von Sparkassen und Banken sowie Amazon E-Mails von Kriminellen, die es auf Zugangsdaten zu Online-Banking-Konten und Shopping-Accounts abgesehen hatten. Um Druck zu machen, dass Empfänger*innen den Anweisungen in den gefälschten E-Mails folgen, wurde meist mit Sperrung von Konten gedroht.

Nun kursiert eine neue Masche, vor der die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt. Dieses Mal beschränkt sich der Betrug nicht auf Kunden bestimmter Unternehmen, sondern alle, die gerne Waren im Internet bestellen.

DHL-Sendung angeblich gestoppt

Den neuen Phishing-Versuch, mit der Nachricht "Generaldirektion Zoll und indirekte Steuern" in der Betreffzeile, stuft die Verbraucherzentrale als besonders raffiniert ein. Denn die Verfasser*innen der E-Mail geben sich als Mitarbeitende des Zollamts aus.

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Empfänger*innen werden in den Anschreiben zunächst allgemein über Zollbestimmungen informiert. Anschließend ist von einer konkreten Bestellung die Rede, die per DHL unterwegs ist und für die angeblich Mehrwertsteuerkosten in Höhe von 50 Euro angefallen sind. Die vermeintlich entstandenen Kosten sollen per Paysafecard online bezahlt werden. Im Anschluss soll der zugehörige PIN-Code an die E-Mail-Adresse "contact@pay-zoll.de" geschickt werden. Erst danach sei eine Zustellung des Pakets möglich.

So lautet der Text bei den neuen Phishing-Versuchen. (Bild: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen)
So lautet der Text bei den neuen Phishing-Versuchen. (Bild: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen)

E-Mail kann korrekte Sendungsnummer enthalten

Besonders mies an dem aktuellen Betrugsversuch: Die Kriminellen nutzen offensichtlich auch real existierende Sendungsnummern ihrer Opfer. "Lassen Sie sich nicht verunsichern, sollte die angegebene Sendungsnummer tatsächlich stimmen. Hierbei handelt es sich um einen fiesen Betrugsversuch! Die Zollverwaltung fordert niemals zur Zahlung von Gebühren über anonyme Zahlungsdienstleister, wie Paysafecard auf“, erklärt die Verbraucherzentrale.

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Wer E-Mails mit der Betreffzeile "Generaldirektion Zoll und indirekte Steuern" erhält, sollte auf keinen Fall darauf antworten und die Nachricht am besten ungelesen in den Spam-Ordner verschieben.

Weitere aktuelle Betrugsversuche über Internet hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hier auf ihrer Phishing-Radar-Website veröffentlicht.

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