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Volksabstimmung zur Abtreibung: Wohin steuert San Marino?

·Lesedauer: 1 Min.

Beide Seiten kämpfen hart für ihre Überzeugungen, doch der Ausgang des Referendums ist ungewiss. Im überwiegend katholischen San Marino können die Bürger am 26. September darüber abstimmen, ob sie für oder gegen die Abtreibung sind. Der Zwerg-Staat ist einer der wenigen in Europa, wo ein Schwangerschaftsabbruch illegal ist.

Es stimmt nicht, dass es in San Marino keine Schwangerschaftsabbrüche gibt. Die Frauen lassen außerhalb des Landes abtreiben. Sie tun es auf illegale Weise, weil Abtreibung hier eine Straftat ist. Es ist beschämend.

Rosa Zafferani
UDS - Frauen-Union San Marino

Die Lage im Land ist zweigeteilt, Lagerarbeiter Rocco echauffiert sich, dass immer nur die Mutter entscheiden dürfe: "Hat der Vater keine Berechtigung zu entscheiden? Wer schwanger ist, sollte nicht abtreiben dürfen. Wenn man das Kind wirklich nicht will, gibt es die Möglichkeit, es zur Adoption freizugeben."

Neben Malta, Andorra und dem Vatikan ist San Marino das einzige Land in Europa, wo eine Abtreibung vollständig verboten ist - selbst im Falle einer Vergewaltigung oder bei Inzest sowie bei eine schweren Schädigung des Fötus oder bei Gefahr für das Leben der Mutter.

Sämtliche Versuche, die Abtreibung in den letzten 20 Jahren gesetzlich zu erlauben, wurden von verschiedenen, meist konservativen Regierungen abgelehnt. In San Marino dürfen Frauen erst seit 1964 wählen, die Möglichkeit einer Scheidung wurde 1986 eingeführt.

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