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VIRUS/Giffey: Länder wollen Konzept für mehr Notbetreuung abstimmen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Bund und Länder wollen an diesem Freitag eine gemeinsame Linie für die Ausweitung der Kinder-Notbetreuung in der Corona-Krise finden. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat dazu die Länder-Ressortchefs zu einer Telefonkonferenz eingeladen, wie die SPD-Politikerin am Donnerstag mitteilte. Besprochen werden soll, auf welche Berufsgruppen die Betreuung ausgeweitet wird, wie die stufenweise Rückkehr von Kindergartenkindern in die Betreuung am besten organisiert werden kann und welche Voraussetzungen nötig sind.

"Ich sehe die Bedürfnisse von Kindern in ihrer frühkindlichen Entwicklung und Sprachbildung, aber auch die Bedürfnisse von erwerbstätigen Eltern, um Beruf und Familie miteinander vereinbaren zu können", sagte Giffey. "Sie brauchen Entlastungen und eine klare Perspektive." Kindern fehlten immer dringender andere Kinder. Vorschulkindern bräuchten Vorbereitung auf den Übergang in die Grundschule. Der Beschluss, die Betreuung für Kinder auszuweiten, deren Eltern in systemkritischen Berufen arbeiten, wurde am Mittwoch gefasst.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) verwies darauf, dass die Lage von Land zu Land sehr unterschiedlich sei. Man habe aber mit den Ländern vereinbart, dass die Notbetreuung "massiv ausgeweitet" werden solle. Die Länder wollten dies tun, "wo immer es geht". Die meisten Menschen - Heil zufolge "weit über 50, 60 Prozent" - seien auch in den vergangenen Wochen am Arbeitsplatz gewesen. Für Menschen, denen Arbeit aufgrund der Kinderbetreuung derzeit nicht zugemutet werden könne, habe man im Infektionsschutzgesetz eine verlängerte Lohnfortzahlung geregelt.