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Viraler Post: "Dämonischer", männerhassender Chihuahua sucht neues Heim

Jennifer Caprarella
·Freie Autorin
·Lesedauer: 3 Min.

Tyfanee Fortuna hat alles versucht, um Chihuahua Prancer den Leuten "schmackhaft" zu machen, damit der kleine Hund ein neues Zuhause findet. Doch nun hat sie aufgegeben und sagt in einem ausführlichen Facebook-Post die Wahrheit: Prancer ist der blanke Horror, und Tyfanee und ihre Familie sind am Ende ihrer Kräfte. Das Absurde: Nun finden sich auf einmal haufenweise Interessenten für den "dämonischen" Chihuahua.

Chihuahua guard the house
Blickt Prancer in eine rosige Zukunft? Seine zukünftigen Besitzer jedenfalls nicht, wenn es nach seiner Pflegestelle geht (Symbolbild: Getty Images)

Seit ihrer Kindheit arbeitet Tyfanee Fortuna mit Tierheimhunden und fungiert heute als Pflegestelle für Hunde und Katzen, die ein permanentes Zuhause suchen. Auch aktuell teilt sie ihr Heim mit mehr als einem Dutzend Tiere und hat laut "Buzzfeed" den Ruf, ein Händchen für schwierige Exemplare zu haben. 

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Doch dann traten sechs Kilo geballte Chihuahua-Power in Form von Prancer in ihr Leben. Nach mehreren Versuchen, diesen positiv zu bewerben versucht es Tyfanee jetzt mit der Wahrheit: "Wir leben jeden Tag im Griff des Höllenlochs, die dieser dämonische Chihuaha in unserem Heim erschaffen hat." 

Prancer mag nur Frauen - sonst nichts

Auf Facebook ließ Tyfanee ihren ganzen Frust von der Seele und warnte zugleich, worauf man sich mit Prancer einlassen würde. "Es gibt keine große Nachfrage nach neurotischen, männerhassenden, tierhassenden, kinderhassenden Hunden, die aussehen wie ein Gremlin", schreibt sie. "Aber ich muss daran glauben, dass es da draußen jemanden für Prancer gibt." 

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Die Anforderungen an seine neuen Menschen haben es allerdings in sich. "Prancer mag nur Frauen. Sonst nichts", schreibt sie. "Wenn du einen Ehemann hast, bewirb dich nicht - außer, du hasst ihn." 

Wie sieht es mit Katzen aus? "Bewerbt euch nicht, wenn die keine Lust darauf haben, wie eine Puppe herumgeschleudert zu werden." Kinder? Bloß nicht. "Ihr könnt euch mittlerweile sicher vorstellen, wieso." Ein Mehrfamilienhaus? "Nur, wenn ihr wollt, dass er euren Nachbarn in die Waden beißt." Und wenn mal Besuch kommt? Dann müsste Prancer "weggepackt werden wie ein Staubsauger". 

Tyfanee verspricht 19 Jahre Hölle auf Erden

Als ideale Besitzer sieht Tyfanee also eine Single-Frau, ein Mutter-Tochter-Duo oder ein lesbisches Paar. Die dürfen sich auf "ein spukendes Kind aus dem viktorianischen Zeitalter, das im Körper eines kleines Hundes weiterlebt, der Männer und Kinder hasst" freuen. "Übrigens ist er erst zwei Jahre alt und wird vermutlich aus reiner Boshaftigkeit 21 Jahre alt werden, also macht euch auch darauf gefasst", fügt Tyfanee hinzu.

Aufgewachsen sei Prancer bei einer älteren Dame, die ihn wie einen Menschen behandelt und weder angemessen sozialisiert noch artgerecht gefüttert hätte. Bei seiner Pflegestelle kam er also übergewichtig und durch und durch neurotisch an. Das Gewicht hat Tyfanee in sechs Monaten in den Griff bekommen, nicht jedoch seine vielen Macken.

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Hat Prancer also keinerlei positive Eigenschaften? Doch, wie seine Pflegestelle einräumt: Er sei stubenrein, fahre problemlos und gerne im Auto mit und könne gut alleine bleiben, ohne etwas zu zerstören oder Radau zu machen. Ein paar Grundkommandos beherrsche er ebenfalls. 

Der Facebook-Post geht viral

Diese Zugeständnisse war es jedoch nicht, was das große Interesse des Internets weckte, sondern vielmehr der erschöpfte, gnadenlos ehrliche Bericht, der ihnen vorausging. 

Mehr als 48.000 Mal wurde allein der Facebook-Post geteilt, und die Geschichte landete auch auf Twitter, wo sich diverse User über den Hilferuf amüsieren - und auch Interesse an Prancer zeigen. Auch die Second Chance Pet Adoption League, die sich um Prancers Vermittlung kümmern, sagten "Buzzfeed", dass sie haufenweise Anfragen bekommen hätten. Bisher sei noch niemand passendes dabei gewesen. 

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Tyfanee zeigt sich ebenfalls hoffnungsvoll angesichts der großen Resonanz. Auf Facebook postete sie ein Update, nachdem Prancer zu einer kleinen Internet-Berühmtheit geworden ist: "Prancer hat keine Ahnung von Ruhm. Wohl aber von Brathähnchen." Bleibt für beide zu hoffen, dass der kleine Satansbraten bald ein neues Heim findet. 

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