Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    27.824,83
    -259,67 (-0,92%)
     
  • Dow Jones 30

    34.327,79
    -54,34 (-0,16%)
     
  • BTC-EUR

    36.330,32
    -1.386,42 (-3,68%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.226,86
    +28,94 (+2,42%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.379,05
    -50,93 (-0,38%)
     
  • S&P 500

    4.163,29
    -10,56 (-0,25%)
     

Vierte Verhandlungsrunde für Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt

·Lesedauer: 1 Min.

MAGDEBURG (dpa-AFX) - Die Verhandlungen um einen neuen Tarifvertrag für rund 10 000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt gehen in die vierte Runde. Am Freitag (11.00 Uhr) treffen sich Vertreter von IG Metall und dem Verband der Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Die Beteiligten hatten die dritte Verhandlungsrunde Mitte Februar ohne Ergebnis abgebrochen. Die Gewerkschaft forderte unter anderem vier Prozent mehr Geld für die Angestellten, die Arbeitgeber beharrten jedoch auf einer Nullrunde in diesem Jahr.

Inzwischen ist in Nordrhein-Westfalen ein Pilotabschluss zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite gelungen, in Niedersachsen etwa wurde das Verhandlungsergebnis übernommen. Die Beschäftigten erhalten der Einigung zufolge im Juni 2021 eine Corona-Prämie von 500 Euro, Auszubildende einmalig 300 Euro. Im Februar 2022 kommt ein sogenanntes Transformationsgeld in Höhe von 18,4 Prozent eines Monatsentgelts hinzu. Zum Februar 2023 steigt diese Sonderzahlung auf 27,6 Prozent des Monatsentgelts und wird dann jährlich fällig. Arbeitgeber und IG Metall vereinbarten zusätzliche Möglichkeiten für eine Arbeitszeitverkürzung mit einem teilweisen Lohnausgleich.