Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.399,65
    +202,91 (+1,34%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.034,25
    +34,81 (+0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    34.777,76
    +229,23 (+0,66%)
     
  • Gold

    1.832,00
    +16,30 (+0,90%)
     
  • EUR/USD

    1,2167
    +0,0098 (+0,82%)
     
  • BTC-EUR

    46.736,67
    -1.980,93 (-4,07%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.480,07
    +44,28 (+3,08%)
     
  • Öl (Brent)

    64,82
    +0,11 (+0,17%)
     
  • MDAX

    32.665,02
    +364,65 (+1,13%)
     
  • TecDAX

    3.427,58
    +42,51 (+1,26%)
     
  • SDAX

    16.042,00
    +171,69 (+1,08%)
     
  • Nikkei 225

    29.357,82
    +26,45 (+0,09%)
     
  • FTSE 100

    7.129,71
    +53,54 (+0,76%)
     
  • CAC 40

    6.385,51
    +28,42 (+0,45%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.752,24
    +119,39 (+0,88%)
     

Auf vielen Baustellen wird Material knapp

·Lesedauer: 1 Min.
Bauarbeiten in München

Bei vielen Bauträgern und Projektentwicklern wächst einer Umfrage zufolge die Sorge vor Verzögerungen oder Stillstand wegen Materialmangels. Wie der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BDW) am Mittwoch mitteilte, ergab dies eine Umfrage unter den rund 1600 Mitgliedsunternehmen. Demnach belegen fast 90 Prozent der Antworten "signifikante Engpässe bei Holz, Dämmmaterial und Stahl".

"Mit Sorge beobachten wir, dass Holz kaum noch verfügbar ist", erklärte BFW-Präsident Andreas Ibel. "Bei Holz sowie bei Stahl und Dämmstoffen kennt die Preisentwicklung nur eine Richtung - nach oben", fügte er hinzu. Dieser Trend müsse "dringend gestoppt werden, bevor es auf den Baustellen zum kompletten Stillstand kommt".

Knapp sind nach BFW-Angaben aktuell auch Plastikrohre und Kunststoffe. Der Mangel gefährde damit Neubauprojekte und Sanierungsarbeiten gleichermaßen. "Unsere Unternehmen machen sich aktuell große Sorgen", beklagte Ibel. Fest geplante Übergabetermine seien in Gefahr, Finanzierungspläne kämen ins Wanken. "Schon jetzt liegt der Verzug auf vielen Baustellen bei zwei bis vier Wochen", erklärte er. Die Engpässe bei zahlreichen Gütern sind unter anderem auf die stark gestiegene Nachfrage in China und den USA zurückzuführen.

jm/cax