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Viele Stromanlagen noch nicht registriert - Förderstopp droht

·Lesedauer: 1 Min.

BONN (dpa-AFX) - Vielen Betreibern von Solaranlagen droht ein Auszahlungsstopp bei der EEG-Förderung, weil sie ihre Anlagen noch nicht bei der Bundesnetzagentur registriert haben. Die Anmeldefrist läuft Ende Januar aus, wie die Bonner Behörde am Freitag mitteilte. Die zurückgehaltenen Zahlungen würden aber nachgezahlt, sobald die Anlage in das Marktstammdatenregister eingetragen sei.

Bislang wurden den Angaben zufolge die Daten für etwa 2 Millionen Anlagen registriert. Weitere etwa 350 000 Anlagen müssen noch folgen. Nach aktuellen Hochrechnungen der Bundesnetzagentur könnte der vorübergehende Auszahlungsstopp etwa 130 000 Anlagen betreffen.

Das Register soll zur Datenbank der Energiewende werden. Es soll helfen, Strom und Gas effizient zu transportieren und den Bau neuer Leitungen reduzieren. Solaranlagen, Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung sowie ortsfeste Batteriespeicher müssen genauso registriert werden wie Windenergieanlagen oder konventionelle Kraftwerke. Erfasst werden unter anderem Standortdaten und technische Werte der Anlagen. Nicht aufgenommen werden produzierte Strommengen und Speicherfüllstände.