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Video mit Schlagabtausch zu Atomkraft geht viral: In diesen fünf Minuten zerpflückt Robert Habeck die Argumente von Bayerns Regierungschef Markus Söder

Wirtschaftsminister Habeck teilte gegen Söder aus - Copyright: Florian Gaertner / Kontributor
Wirtschaftsminister Habeck teilte gegen Söder aus - Copyright: Florian Gaertner / Kontributor

Die Energiepreise in Deutschland sind hoch und belasten die Wirtschaft. Politisch kommen daher vor allem aus Kreisen von CDU/CSU immer wieder Forderungen nach einer Verlängerung der Atomkraft, weil diese preiswerter und vor allem ökologischer sei als manch andere aktuelle Energiequelle.

Entsprechend argumentiert etwa Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der am Mittwoch auf der Auftaktveranstaltung der Internationalen Handwerksmesse in München sich erneut für eine Verlängerung der Atommeiler aussprach. "Alle machen es, nur wir glauben, dass wir die Besseren der Welt sind", schimpft Söder.

Söders Sitznachbar auf dem Podium: Wirtschafts- und Energieminister Robert Habeck (Grüne). Der wird daraufhin vom Moderator gefragt, ob es nicht denkbar sei, dass Habeck als Wirtschaftsminister doch für zumindest einen begrenzten Zeitraum für mehr Kernenergie sei.

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Habeck spricht daraufhin fünf Minuten lang und zerpflückt die Argumente Söders in einer Form, dass der entsprechende Ausschnitt der Phoenix-Übertragung im Netz inzwischen viral geht. Allein auf X wurde das Video bis jetzt 1,5 Millionen Mal angezeigt.

Unter anderem wirft Habeck Söder vor, dass Bayern als einziges Bundesland ein notwendiges Atommüllendlager noch vor entsprechenden Prüfungen ausschließe. Zudem sei Söder nach dem Atomunfall im japanischen Fukushima sehr vehement noch für den Atomausstieg gewesen. Habeck weist zudem darauf hin, dass Frankreich zwar tatsächlich noch Atommeiler habe, jedoch den Strom staatlich fördere, sodass er überhaupt so preiswert sein könne. Der französische Energiekonzern würden milliardenschwere Schulden plagen.

Ob Söder etwas erwidern konnte, ist aus der Originalübertragung nicht zu erkennen. Offenbar endete nach den Habeck-Aussagen die Übertragung von Phoenix.

lp