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Vettels Ferrari-Geständnis

Es war der ganz große Traum von Sebastian Vettel: Einmal den WM-Titel mit Ferrari gewinnen und damit der erste deutsche Weltmeister der Scuderia nach Michael Schumacher werden. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Doch nach vier Jahren war bei dem italienischen Rennstall Schluss, und Vettel musste sein Ziel begraben. Stattdessen fuhr er danach noch für Aston Martin im Mittelfeld um Punkte.

Vor allem die Schlussphase bei Ferrari ist dem Heppenheimer nicht in guter Erinnerung geblieben. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Vettel: Ferrari-Zeit „im Nachhinein schwierig“

Die beiden letzten Jahre 2019 und 2020 waren „im Nachhinein schwierig“ sagte Vettel bei Sky.

In den beiden ersten Jahren hatte der Hesse noch jeweils Platz zwei in der Formel-1-WM geholt. Doch dann bekam er mit Charles Leclerc einen neuen Teamkollegen.

Der Monegasse übertrumpfte Vettel häufig, jedoch fuhr Ferrari nicht mehr um den Titel mit und war meist weit abgeschlagen von der Spitze. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Vettel erzählte über die beiden letzten Jahre: „Irgendwie ist dieses Ziel doch in die Ferne gerückt und wir waren nicht so nah dran, wie wir wollten. Das hat schon was mit mir gemacht“, gestand der viermalige Weltmeister.

Leclerc zog an Vettel vorbei

Vettel gab zu, den Druck immer mehr gespürt zu haben, weshalb Leclerc an ihm vorbeizog im teaminternen Ranking. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

„Dem war das alles egal, der wollte einfach nur fahren. Und ein fünfter Platz oder ein zweiter Platz war natürlich viel besser als der zwölfte oder der achte mit Sauber davor“, erklärt Vettel.

Ein schlechtes Verhältnis haben die beiden aber nicht. Im Gegenteil: Zum Abschied von Vettel trug Leclerc ein Shirt mit der Aufschrift „Danke Seb“ und herzte den Altmeister.

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