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Aston Martin hofft auf WM-Architekt: "Er kennt Vettel"

·Lesedauer: 2 Min.
Aston Martin hofft auf WM-Architekt: "Er kennt Vettel"
Aston Martin hofft auf WM-Architekt: "Er kennt Vettel"

Paukenschlag bei Sebastian Vettels Team: Aston Martin rüstet sich weiter für eine erfolgreiche Zukunft in der Formel 1 und hat sich die Dienste eines Schwergewichts gesichert.

Der Brite Dan Fallows wird beim neuen Werksteam die Stelle des Technischen Direktors einnehmen, hat allerdings noch nicht die Freigabe seines aktuellen Teams Red Bull Racing erhalten. Das wurde am Freitag in Spielberg bekannt (alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER).

Bei Red Bull ist Fallows Aerodynamik-Chef. "Dan wird uns vor Ende seines Vertrags nicht verlassen", kündigte Teamchef Christian Horner an. Wann Fallows sich tatsächlich Aston Martin anschließt, ist nun wohl Verhandlungssache.

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Dan Fallows war Architekt von Vettels Weltmeister-Autos bei Red Bull

Der 47-Jährige ist seit 2006 führendes Mitglied der Aerodynamik-Abteilung und hatte damit entscheidenden Anteil am Aufstieg des Teams und an den WM-Triumphen der Jahre 2010 bis 2013. Damals arbeitete er zudem bereits jahrelang mit Vettel zusammen.

Bei Aston Martin, das aus dem kleinen Racing-Point-Team hervorgegangen ist, ist die Verpflichtung von Fallows Teil einer Umstrukturierung. Der Rennstall will erklärtermaßen in wenigen Jahren ein WM-Kandidat sein. Fallows wird gemeinsam mit Tom McCullough (Performance) und Luca Furbatto (Engineering) dem obersten Technik-Chef Andrew Green zuarbeiten (Der Rennkalender der Formel 1).

"Wir waren einer der kleinsten Rennställe", sagte Teamchef Otmar Szafnauer am Freitag: "Wenn wir mit Teams konkurrieren wollen, die um den Titel fahren, müssen wir wachsen."

Horner will Fallows Karriere nicht im Weg stehen

Dass Fallows dabei ein wichtiger Baustein ist, daraus mahte der Teamchef keinen Hehl. "Ich bin dankbar, dass der Wechsel zu Aston Martin angekündigt ist. Er ist eine großartige Ergänzung für unser Team", erklärte er gegenüber BBC. Dazu sei er ein Gleichgesinnter, "er kennt Seb (Vettel, Anm. d. Red.) und hat Weltmeisterschaften gewonnen."

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Auch bei Red Bull würdigt man die Kompetenz des 47-Jährigen. "Es versteht sich von selbst, dass Dan vermisst werden wird, da er während seiner Zeit bei Red Bull Racing eine wichtige Rolle gespielt hat", betonte Horner, fügte aber auch hinzu: "Wir sind uns bewusst, dass die Chance, die Rolle des technischen Direktors in einem Formel-1-Team zu übernehmen, ein attraktiver nächster Schritt in seiner Karriere ist."

Warum der Wechsel jetzt schon angekündigt ist, habe laut Horner eher einen pragmatischen Grund. "Es ist ein kleines Fahrerlager und Gerüchte machen die Runde. Wir wissen es schon seit einiger Zeit und ich möchte lieber, dass die Mitarbeiter es in einer Mitteilung des Teams lesen, als in den Medien."

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