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Vettel räumt mit Spekulation auf

Um Sebastian Vettel ist es zuletzt ruhig geworden. Seit der Heppenheimer am 20. November 2022 letztmals aus einem Formel-1-Wagen kletterte, wurden Auftritte in der Öffentlichkeit zu einer Seltenheit.

„Nach so langer Zeit im Rennsport habe ich zum ersten Mal so etwas wie einen Alltag“, sagte der viermalige Weltmeister in einem Interview der Bild am Sonntag. An das neue Leben nach der Karriere hat sich Vettel erst gewöhnen müssen. Nun genieße er vor allem die Zeit mit seinen Kindern.

Speziell bei den ersten Rennen der neuen Saison sei es aber „komisch“ gewesen, die ehemaligen Kollegen als Zuschauer zu verfolgen und nicht selbst dabei zu sein. „Aber ich komme gut damit zurecht und verfolge den Sport mit großem Interesse“, berichtete Vettel.

Dass Aston Martin ausgerechnet nach Vettels Rücktritt aufblüht und sein Nachfolger Fernando Alonso mittlerweile als Dauergast auf dem Podium gilt, stört ihn nicht.

„Das freut mich sehr für mein ehemaliges Team. Sie haben auch die vergangenen Jahre schon hart gearbeitet. Schön, dass sie jetzt ein paar Pokale einfahren“, so der 35-Jährige - dessen Rücktrittsentscheidung im vergangenen Sommer nach SPORT1-Informationen auch darauf beruhte, dass er bis dahin nicht genug Fortschritte bei seinem Team gesehen hatte. Mit der Spekulation, dass Vettel sich ärgert, dass nun Alonso und nicht mehr er selbst die Früchte erntet, hat er nun aufgeräumt.

Vettel vermisst „Wettkampf und Anspannung“

Wann Vettel das nächste Mal im Fahrerlager auftaucht und seine frühere Truppe besucht, wisse er jedoch noch nicht. Aktuell sehnt sich Vettel, der von 2010 bis 2013 gleich vier WM-Titel holte, nicht nach dem Formel-1-Zirkus. „Bis jetzt geht es mir sehr gut mit meiner Entscheidung“, sagte der Deutsche, der allerdings zugab, dass ihm zwei Dinge fehlen: „Am meisten vermisse ich den Wettkampf und die Anspannung.“

Mitte Juli wird Vettel im Rahmen eines Show-Events in ältere Formel-1-Modelle einsteigen und beim Goodwood Festival of Speed dabei sein.

Ob das gegen den Wettkampf-Entzug helfe? „Nicht wirklich“, antwortete der Heppenheimer: „Goodwood ist ja keine echte Rennstrecke. Trotzdem ist es schön, kurz hinter dem Steuer zu sitzen.“