Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    17.737,36
    -100,04 (-0,56%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.918,09
    -18,48 (-0,37%)
     
  • Dow Jones 30

    37.986,40
    +211,02 (+0,56%)
     
  • Gold

    2.406,70
    +8,70 (+0,36%)
     
  • EUR/USD

    1,0661
    +0,0015 (+0,14%)
     
  • Bitcoin EUR

    60.918,24
    +814,84 (+1,36%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.371,97
    +59,35 (+4,52%)
     
  • Öl (Brent)

    83,24
    +0,51 (+0,62%)
     
  • MDAX

    25.989,86
    -199,58 (-0,76%)
     
  • TecDAX

    3.187,20
    -23,64 (-0,74%)
     
  • SDAX

    13.932,74
    -99,63 (-0,71%)
     
  • Nikkei 225

    37.068,35
    -1.011,35 (-2,66%)
     
  • FTSE 100

    7.895,85
    +18,80 (+0,24%)
     
  • CAC 40

    8.022,41
    -0,85 (-0,01%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.282,01
    -319,49 (-2,05%)
     

Verurteilt wegen Botschaft an Putins Eltern: "Holen Sie ihn"

In Sankt Petersburg ist eine 60-jährige Frau zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Sie hatte im Oktober 2022 auf das Grab von Putins Eltern einen Zettel gelegt, auf dem unter anderem stand: "Sie haben einen Mörder und ein Monster großgezogen." Und: "Holen Sie ihn zu sich". Daraufhin wurde sie unter Hausarrest gestellt.

Am 6. Oktober 2022, einen Tag vor Putins Geburtstag, hatte Irina Zibanewa ein Papier auf das Putinsche Elterngrab auf dem Serafimowskoye-Friedhof in St. Petersburg gelegt, auf dem stand: "An die Eltern des Wahnsinnigen: Bitte holen Sie ihn zu sich. Er bringt so viel Schmerz und Leid mit sich, und die ganze Welt betet für seinen Tod. Tod für Putin. Sie haben einen Mörder und ein Monster großgezogen."

Da das Grab ständig bewacht wird, war nicht schwer herauszufinden, wer den Zettel hingelegt hatte.

Irina Zibanewa zeigte sich vor Gericht reumütig. Sie erklärte ihre Tat und sagte, sie sei mit der Nachrichtenlage nicht mehr klar gekommen, dies sei ihre Schuld gewesen. Veronika Karagodina, die Anwältin der Angeklagten, sagte, es sei unbegreiflich, dass das Gericht ihre Mandantin wegen "Grabschändung aus politischem Hass" verurteilt habe. Es habe keine Grabschändung stattgefunden.