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Vertraute Donald Trumps berichten, dass der ehemalige US-Präsident Angst hat abgehört zu werden

Der ehemalige US-Präsdident Donald Trump glaubt, er werde abgehört von den USA. - Copyright: Win McNamee/Getty Images
Der ehemalige US-Präsdident Donald Trump glaubt, er werde abgehört von den USA. - Copyright: Win McNamee/Getty Images

Noch bevor das FBI am Montag Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago durchsuchte, hatte der ehemalige Präsident laut einem Bericht des "Rolling Stone" panische Angst abgehört zu werden. Das Magazin sprach mit vier Vertrauten Trumps. Diese sagen, der ehemalige Präsident habe enge Mitarbeiter gefragt, ob sie glauben, dass er vom FBI oder wie er es formulierte "von Biden" überwacht wird.

"Er hat mich und andere gefragt: 'Glaubst du, dass unsere Telefone abgehört werden?'", sagte eine Quelle dem "Rolling Stone". "Angesichts der vielen Ermittlungen gegen den (ehemaligen) Präsidenten glaube ich nicht, dass er irgendetwas außerhalb des Bereichs des Möglichen vermutet."

Der Quelle zufolge hat Trump wirklich Angst, abgehört zu werden. Gleichzeitig habe er gescherzt, dass ihm nahestehende Personen "vorsichtig" sein sollten, was sie am Telefon sagen.

Laut zwei anderen Quellen misstraue der ehemalige Präsident auch anderen republikanischen Politikern. Er habe Angst, dass diese "eine Wanze tragen" könnten. Trump und seine Berater seien auf der Suche nach einem "Maulwurf", der möglicherweise mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeitet. Schon im Mai soll Trump deshalb ein paar Mal laut gefragt haben, ob es Republikaner gebe, die seine Clubs besuchten und "abgehört werden könnten", berichtete eine Trump nahestehende Quelle im Gespräch mit dem "Rolling Stone".

Außerdem soll ein weiterer Trump-Berater erzählt haben, dass Unterstützer Trumps in der republikanischen Partei ihn warnen würden, bestimmten Personen zu vertrauen, die ihm nahestehen.

Bislang nannte das FBI keinen Grund für die Razzia in Trumps Anwesen

Trump seinerseits hat gegen die Durchsuchung seines Anwesens Mar-a-Lago gewettert und betont, dass die Agenten seinen Safe "aufgebrochen" hätten.

Das FBI hat bislang keinen Grund für die Razzia genannt. Zahlreiche Medien und auch Sohn Eric Trump in einem Interview mit Fox News deuteten jedoch an, dass es um sensible Dokumente aus Trumps Amtszeit ging.

Im Januar beschlagnahmte das US-Nationalarchiv bereits 15 Kisten mit Dokumenten aus Mar-a-Lago. Außerdem forderte es das Justizministerium auf, Ermittlungen gegen Trump einzuleiten. Schriftliche Unterlagen eines amerikanischen Präsidenten müssen nach Ende dessen Amtszeit per Gesetz an das Nationalarchiv übergeben werden.

Laut "Wall Street Journal" und "Newsweek" hat möglicherweise ein Informant den Ermittlern verraten, wo sich die Dokumente, die sie im Februar nicht gefunden hatten, befinden könnten.

Dieser Artikel wurde von Ben Peters aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.