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Verteidigungsministerin Lambrecht will der Ukraine vier weitere Panzerhaubitzen liefern

Christine Lambrecht, Bundesministerin der Verteidigung, macht vor einer Panzerhaubitze 2000 mit Robin Mesarosch (rechts), SPD-Abgeordneter, und Jan Rothenbacher, Kreisvorsitzender der SPD Alb-Donau-Kreis (l), ein Selfie in der Alb-Kaserne. - Copyright: picture alliance/dpa | Felix Kästle
Christine Lambrecht, Bundesministerin der Verteidigung, macht vor einer Panzerhaubitze 2000 mit Robin Mesarosch (rechts), SPD-Abgeordneter, und Jan Rothenbacher, Kreisvorsitzender der SPD Alb-Donau-Kreis (l), ein Selfie in der Alb-Kaserne. - Copyright: picture alliance/dpa | Felix Kästle

Die Ukraine soll für ihren Abwehrkampf gegen Russland von der Bundeswehr vier weitere Panzerhaubitzen erhalten. Die Lieferung werde unverzüglich in die Wege geleitet, teilte das Verteidigungsministerium am Montag in Berlin mit. Bei der Panzerhaubitze 2000 handelt es sich um schwere Artilleriegeschütze mit einer Reichweite bis zu 40 Kilometern. Die Lieferung soll auch ein Munitionspaket beinhalten.

Die Bundesregierung betonte, dass die Ukraine den Wunsch nach weiteren Haubitzen geäußert habe. "Die von Deutschland und den Niederlanden gelieferten Panzerhaubitzen 2000 haben sich im Gefecht mehr als bewährt", sagte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) laut Mitteilung. "Um die Ukraine in ihrem mutigen Kampf gegen den brutalen russischen Angriff weiter zu unterstützen, wird Deutschland diesem Wunsch nachkommen." Mit den vier Panzerhaubitzen steige die Zahl der von Deutschland gelieferten Artilleriegeschütze auf 14.

Ukraine erinnert an weitere Waffenlieferungen Deutschlands

Der ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow dankte für die Haubitzen. Er erinnerte auch an weitere Mehrfachraketenwerfer Mars II sowie Mannschaftstransporter Dingo, die Berlin vergangene Woche zugesagt hatte. "Die Militärhilfe unserer deutschen Freunde ist ein wichtiger Teil unseres gemeinsamen Sieges über die Terroristen", schrieb er auf Twitter.

Die Ukraine hat von westlichen Staaten wie Deutschland auch Kampf- und Schützenpanzer gefordert, die die Truppen bei Vorstößen und der Rückeroberung von Gebieten nutzen könnten und die für den Einsatz im direkten Gefecht gebaut sind. Schützenpanzer dienen dazu, Soldaten möglichst sicher ins Kampfgebiet zu transportieren und diese im Gefecht zu unterstützen.

Grünen-Politikerin Jamila Schäfer fordert, Scholz solle in der USA über Waffen für Kiew sprechen

Aus Sicht der Grünen-Außenpolitikerin Jamila Schäfer sollte Kanzler Scholz (SPD) seine anstehende Reise nach New York zur Generaldebatte der UN-Vollversammlung jedoch nutzen, um über weitere Waffenlieferungen an die Ukraine zu sprechen. "Besonders glaubwürdig kann der Bundeskanzler bei den Vereinten Nationen agieren, wenn Deutschland seiner Verantwortung in der Ukraine gerecht wird", sagte die Chefin der bayerischen Landesgruppe der Grünen im Bundestag, der Deutschen Presse-Agentur (DPA).

Die jüngsten Geländegewinne der ukrainischen Armee hätten bewiesen, dass die westliche Militärhilfe den Ausschlag geben könne. "Olaf Scholz ist also angehalten, in den Gesprächen mit unseren amerikanischen Partnern unsere Unterstützung für die Lieferung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Kampfpanzern zu signalisieren", sagte Schäfer. Bisher hat kein Nato-Land Kampfpanzer westlicher Bauart geliefert. Kanzler Olaf Scholz betont stets, dass es in dieser Frage keinen deutschen Alleingang geben werde.

Mit Material der DPA / jel