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Verstappen plötzlich Rennorganisator

Wenn schon nicht auf der Strecke, dann wenigstens am Simulator!

Das dürften die Gedanken des Max Verstappen nach der Absage des Formel1-Grand-Prix von Imola gewesen sein. Wie schon während der Corona-Pandemie organsiert der Niederländer mit seinem „Team Redline“ zusammen ein Sim-Racing-Event.

Dabei durchfahren 25 bis 30 Fahrer den Kurs des Autodromo Enzo e Dino Ferrari virtuell. Mit dem Rennspektakel soll sowohl den Motorsportfans Unterhaltung am Sonntagnachmittag geboten werden als auch mit Spenden den Opfern der Flutkatastrophe unter die Arme gegriffen werden.

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„Am Mittwochnachmittag erfuhren wir, dass das Rennen in Imola nicht mehr stattfinden würde, also kam Max selbst auf die Idee, ein Sim-Rennen zu organisieren, das die Lücke für die Fans füllt, aber auch ein Bewusstsein für die Geschehnisse in der Emilia Romagna schafft und versucht, die vom Unwetter Betroffenen zu unterstützen“, sagte „Team Redline“-Direktor Atze Kerkhof der niederländischen Ausgabe von motorsport.com.

Verstappen sei demnach vollkommen eigenständig auf die Idee gekommen - und habe einige prominente Namen akquirieren können.

Fittipaldi und Co. unterstützen Verstappen

So hätten bereits Enzo Fittipaldi, der Sohn des legendären brasilianischen Rennfahrers Emerson Fittipaldi, und auch Formel-E-Fahrer Antonio Felix da Costa ihre Teilnahme bestätigt. Darüber hinaus würden auch Aston-Martin-Ersatzpilot Felipe Drugovich, Alpine-Ersatzpilot Jack Doohander und der dreimalige Supercars-Champion Shane van Gisbergen teilnehmen.

Der Fokus läge aber ohnehin auf der Gemeinnützigkeit: „Wir werden die gleiche Wohltätigkeitsorganisation unterstützen, die auch AlphaTauri unterstützt“, sagte Kerkhof: „Das Team hat seinen Sitz bekanntlich in Faenza, einer Stadt, die ebenfalls stark betroffen ist. Wir werden jeden Zuschauer ermutigen, eine Spende zu tätigen.“

Vier Rennen würden demnach gefahren, „ein Rennen wird mit einem Formel-3-Auto stattfinden, ein Rennen mit einem Formel-Ford-Auto, eines mit einem Mazda MX-5 und eines mit einem Toyota GR86″, so Kerkhof. Ein Formel-1-Bolide wäre zu schwer zu erlernen.

Auch einige Fahrer aus der Jugend-Akademie des Red-Bull-Rennstalles seien mit von der Partie. Bereits in der Corona-Pandemie hatte Verstappen eine Sim-Racing-Serie unter dem Namen „Real racers never quit“ veranstaltet. Damals gewann der Niederländer die Serie selbst, Dritter wurde Formel-1-Pilot Lando Norris.

Das Event wird auf dem Twitch-Kanal von „Team Redline“ zu sehen sein, das nächste Rennen der Formel 1 soll ab dem 26. Mai der GP von Monaco sein.