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Versicherungen können fortan Starkregenrisiko besser bewerten

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts der Auswirkungen der Klimakrise auch in Deutschland sollen Versicherer fortan das Risiko von Starkregen für Gebäude besser bewerten können. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) stellt ab sofort entsprechende Daten über das eigene Geoinformationssystem zur Verfügung, wie der Verband am Dienstag mitteilte. Die Versicherungsunternehmen können dort anhand von drei Risikokategorien überprüfen, wie stark bestimmte Gebäude von Starkregen gefährdet sind. Mit diesen Informationen können sie dann ihren Kunden entsprechende Angebote machen.

"Der Klimawandel dürfte auch in Deutschland zu einer Zunahme extremer Wetterereignisse führen", teilte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen mit. "Insbesondere Starkregenereignisse könnten aufgrund der Erderwärmung in Anzahl und Intensität zunehmen."

Im Geoinformationssystem unterscheidet der GDV dabei nun zwischen geringer, mittlerer und hoher Gefährdung. "Für die Zuordnung ist neben der regionalen Intensität der Niederschläge auch die Lage eines Gebäudes entscheidend", teilte Asmussen weiter mit. So fallen unter die höchste Gefährdungsstufe etwa Gebäude in einem Tal oder in der Nähe eines Baches. Von den 22,1 Millionen eingetragenen Adressen im System entfallen 2,6 Millionen und damit knapp 12 Prozent auf diese Kategorie.

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