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"Verrückter Honig" - kleiner Bär muss von Menschen gerettet werden

"Verrückter Honig" - kleiner Bär muss von Menschen gerettet werden

Diese Geschichte macht nicht nur in der Türkei die Runde. Ein Bärenjunges, das offenbar zu viel von Honig, verspeist hatte, ist bei Düzce im Nordwesten des Landes ziemlich verwirrt aufgefunden worden. Die besorgten Menschen brachten den wimmernden Bären mit einem Pickup zum Tierarzt. Das berichtet die Agentur Anadolu.

Die Leute hatten den Braunbären fast ohnmächtig an einem Berghang aufgefunden. Auf einem im Internet verbreiteten Video ist zu sehen, wie eine Gruppe von Einheimischen den Bären fragt, ob er denn zu viel Honig verspeist und jetzt Bauchschmerzen habe.

Das Video können Sie sich hier anschauen.

"Deli bal", der "verrückte Honig"

Hintergund der Story vom kleinen kranken Bären ist offenbar der sogenannte "verrückte Honig"- auf Türkisch "deli bal".

Imker produzieren diesen speziellen Honig in kleinen Mengen, indem sie Bienen in der Nähe einer einheimischen Rhododendronart ansiedeln, die ein Nervengift namens Grayanotoxin produziert.

Der "verrückte Honig" verströmt einen scharfen Geruch, schmeckt bitter und versetzt Menschen und Säugetiere in einen Rausch.

Ein kleiner Löffel des speziellen Honigs - pur, mit heißem Wasser oder abgekochter Milch - reicht aus, um bei den Genießenden Halluzinationen oder gar Euphorie hervorzurufen.

Vor dem Frühstück eingenommen gilt "deli bal" als traditionelles Mittel gegen Bluthochdruck, Impotenz und andere Beschwerden.

Im 18. Jahrhundert wurde "deli bal" auch Französisch "miel fou" genannt und bestimmten Biersorten beigemischt - für den speziellen Kick.

Der kleine Bär, für den der spezielle Kick wohl etwas zu heftig war, sollte nach der Behandlung beim Tierarzt wieder in die freie Wildbahn entlassen werden.