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Vermieter aus Österreich wollen Trennung nach erfolgloser Balz

·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Die Versuche zur Verheiratung des Wiener Vermieters S Immo AG mit dem Wettbewerber Immofinanz AG sind nach dem jüngsten fehlgeschlagenen Versuch wohl nun endgültig gescheitert. Jetzt steht eine Auflösung der Überkreuzbeteiligungen an.

Nur wenige Wochen, nachdem die Aktionäre einen Übernahmeversuch vereitelt haben, will die S Immo mit der Immofinanz Verhandlungen über Verkäufe der gegenseitigen Anteile aufnehmen. Ein gütliches Ergebnis tut Not und würde den Kontrahenten getrennte Wege ermöglichen. Beide Immobilienunternehmen hatten nach einer Flut feindseliger Äußerungen sogar die Schelte der österreichischen Übernahmekommission auf sich gezogen.

„Wir müssen beide im Interesse unserer Aktionäre handeln, daher bin ich ziemlich überzeugt, dass wir eine Lösung finden werden“, sagte der S-Immo-Vorstandsvorsitzende Bruno Ettenauer in einem Interview am Donnerstag. Sein Unternehmen bietet seine Beteiligung in Höhe von 260 Millionen Euro an Immofinanz an in der Hoffnung, dass Immofinanz auch seinen 26%-Anteil an S Immo abgibt.

Jahrelange erfolglose Versuche, die drei größten Immobilienfirmen des Landes zu fusionieren, haben in der österreichischen Hauptstadt ein Wirrwarr aus Überkreuzbeteiligungen hinterlassen - und Verbitterung. S Immo wird seinen Anteil an der CA Immobilien Anlagen AG diese Woche verkaufen - die Frist des Übernahmeangebots von Starwood Capital endet heute.

CA Immo-Investoren sind gespannt, ob der Immobilienriese von Barry Sternlicht seinen Anteil auf über 50% erhöhen kann. Das Angebot über 37 Euro je CA Immo-Aktie wurde von einigen Investoren als zu niedrig bezeichnet.

Fehler vermeiden

Die S Immo will den Erlös aus dem Verkauf ihrer CA Immo-Beteiligung für andere Investitionen verwenden.

„Wir haben unseren Gewinn gemacht und beschlossen, nicht weiter zu spekulieren“, sagte Ettenauer und fügte hinzu, die hohe Beteiligung von Starwood könnte die Liquidität der CA Immo-Aktie beeinträchtigen.

Neuinvestitionen von bis zu einer halben Milliarde Euro könnten nun getätigt werden, allerdings vorsichtig, angesichts der Pandemie und dem inflationären Umfeld. Dabei schaut der CEO vor allem nach Osteuropa. In Deutschland will er eher den Einzug der Mieten verbessern.

„Wenn man sich beeilt, kann man Fehler machen“, sagte der ehemalige Chef von CA Immo, der seit 30 Jahren in der Branche ist. Selbst für 500 Millionen Euro sei der Markt stark genug, Assets mit Qualität zu liefern, sagte er.

Überschrift des Artikels im Original:Austrian Landlord Seeks Divorce After Years of Failed Coupling

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©2021 Bloomberg L.P.

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