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Vermögensturbo im Crash: Ein ETF-Sparplan ist vielleicht ein bisschen wenig

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Ein wenig Vermögensturbo im Crash, aber dein Ansatz ist ein ETF-Sparplan? Versteh mich nicht falsch, aber das ist doch vielleicht ein bisschen wenig. Na klar: Man macht gewiss nichts verkehrt damit, an seinem eigenen Ansatz nichts zu verändern. Langfristig orientiert ist ein Sparplan eine hervorragende Möglichkeit, mit dem Cost-Average-Effekt durchschnittliche Renditen einzufahren.

Wer jedoch jetzt das Fundament für einen außergewöhnlichen Wertzuwachs legen möchte, der sollte andere Dinge bedenken. Man kann bei einem ETF-Sparplan bleiben. Aber um im Crash richtig an der Renditeschraube zu drehen, existieren womöglich bessere Möglichkeiten.

Den Turbo im Crash zünden: Selbst mit ETF-Sparplan!

Wer gerne bei einem ETF-Sparplan bleiben möchte, der kann das natürlich tun. Trotzdem sollte man nicht vergessen, dass auch bei Indexfonds die zukünftige Rendite vom Preis des Einstiegs abhängig ist. Beziehungsweise der Vermögensaufbau von der Menge der Anteile, die man besitzt und die man zu einem möglichst günstigen Kurs bezogen haben sollte.

Deshalb kann ein erster Schritt sein, dass man temporär zumindest die Quote für den Sparplan erhöht. Oder verdoppelt. Wenn man zuvor zum Beispiel 50 oder 100 Euro pro Monat in einen ETF investiert hat, wären das danach 100 oder 200 Euro. Vielleicht sogar mehr, wenn das leistbar erscheint und man sich mit seinem Ansatz weiterhin wohlfühlt.

Die Kernidee dahinter ist relativ simpel: Wenn man den Einsatz in einem Crash, einer Korrektur oder sogar während einem Bärenmarkt erhöht, kauft man nicht nur selbst mehr Anteile. Nein, sondern durch den günstigeren Kurs ist es ebenfalls möglich, zu einem fiktiv gleichen Kurs mehr zu kaufen. Doppelter Einsatz und günstigere Bewertungen ermöglichen daher zwei Katalysatoren, die dir einfach mehr bringen.

Überlege daher, ob es sinnvoll erscheint, am ETF-Sparplan die Konditionen zu verändern. Wie gesagt: Es geht darum, ob du dich wohlfühlst, und es sollte leistbar sein. Aber das kann bereits ein hervorragender Weg sein, um den Turbo beim Vermögensaufbau zu zünden.

Einmalinvestitionen!

Wenn man als Investor von einem ETF-Sparplan abweichen möchte, können auch einzelne Investitionen oder Einmalinvestitionen ratsam sein. Auch hier gilt: Viel Einsatz auf einen Schlag zu günstigeren Konditionen führt dazu, dass die Rendite seiner Investition steigen sollte. Den aktuellen Discount im größeren Stil zu nutzen kann langfristig orientiert sehr, sehr clever sein.

Allerdings gilt es dabei ein paar Dinge zu beachten. Zum Beispiel, dass man niemals weiß, ob man den günstigsten Zeitpunkt erwischt. Oder aber, ob es nicht doch noch einmal 5, 10 oder sogar 20 % abwärtsgeht. Man würde einfach zu einem Zeitpunkt kaufen, der einem selbst attraktiv erscheint.

Das kann den Einsatz ebenfalls erhöhen und im Vergleich zu einem ETF-Sparplan einen katalysierenden Effekt besitzen. Aber es gilt weiterhin, dass du dich mit diesen Ansätzen wohlfühlen musst. Im Zweifel kann man auch an seinem bisherigen Vorgehen festhalten und nichts verändern. Nur, dass dann eben der große Effekt langfristig orientiert ausbleiben dürfte.

Der Artikel Vermögensturbo im Crash: Ein ETF-Sparplan ist vielleicht ein bisschen wenig ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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