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Verkehr in Berlin: BVG-Streik: Nahverkehr kommt zum Erliegen

·Lesedauer: 1 Min.
  • Wegen eines Warnstreiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) fuhren am Freitag, 9. Oktober, seit 3 Uhr morgens keine U-Bahnen und Trams. Auch viele Busse waren von dem Streik betroffen. Der Ausstand endete am frühen Sonnabendmorgen um 3 Uhr.

  • Privatbusse, die im Auftrag der BVG unterwegs sind, traf der Warnstreik der Gewerkschaft Verdi nicht. Die Liste der Linien, die in Berlin unterwegs sind, finden Sie unten.

  • Viele Fahrgäste waren am Freitag auf die S-Bahn umgestiegen. Dort kam es wegen eines Brandanschlags auf Kabel zu Einschränkungen und Ersatzverkehr.

Berlin. Fahrgäste in Berlin und Brandenburg haben sich am Freitag aufgrund eines Warnstreiks erneut auf massive Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) einstellen müssen. Während in Brandenburg die Verkehrsunternehmen ab Mittag allmählich wieder den Betrieb aufnahmen, blieben in der Hauptstadt Busse und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) noch bis 3.00 Uhr am Samstagmorgen im Depot. „Wir gehen davon aus, dass am Samstag ab 6.00 Uhr wieder alles pünktlich fährt“, sagte eine BVG-Sprecherin.

„Der Warnstreik war erfolgreich, alle Tore sind zu geblieben, kein Fahrzeug ist rausgefahren“, sagte der Fachbereichsleiter der Gewerkschaft Verdi, Jeremy Arndt, am Nachmittag in Berlin. Die Bürger hätten sich auf die Aktion eingestellt. „Es war richtig, dass wir frühzeitig über den Warnstreik informiert haben.“

Das große Chaos blieb am Morgen in der Tat aus. Die Züge seien im Berufsverkehr etwas voller gewesen als sonst ü...

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