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Verhandlungen im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes vertagt

POTSDAM (dpa-AFX) -Gewerkschaften und Arbeitgeber haben die Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes der Länder am Donnerstag zunächst vertagt. Am Freitagmorgen (ab 9.30 Uhr) wolle man sich in Potsdam erneut zusammensetzen, teilte ein Sprecher von Verdi am Donnerstagabend mit. Bei dem Tarifstreit geht es der Gewerkschaft zufolge um die Gehälter für rund 1,1 Millionen Angestellte. Betroffen sind zudem rund 1,4 Millionen Beamte, auf die das Ergebnis üblicherweise übertragen wird.

300 000 Stellen seien im öffentlichen Dienst derzeit unbesetzt, so Verdi. Die Forderungen nach 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr, knüpfen an den Tarifabschluss vom April dieses Jahres für den Bund und die Kommunen an. Die Verhandlungspartner hatten sich unter anderem auf steuer- und abgabenfreie Sonderzahlungen von insgesamt 3000 Euro, einen Sockelbetrag von 200 Euro sowie anschließend 5,5 Prozent mehr geeinigt.

Andreas Dressel, Vorsitzender der Tarifgemeinschaft deutscher Länder, erklärte, die Tarifverhandlungen fänden nicht im luftleeren Raum statt. Die Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst in Bund und Kommunen seien ein Orientierungsrahmen.

Werden sich die Tarifparteien nicht einig, könnten Warnstreiks drohen. Dann werde der Druck massiv erhöht, betonte der Vorsitzende des Beamtenbundes dbb, Ulrich Silberbach.