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Verhandlungen über Finanzhilfen für Zypern weiter ohne Ergebnisse

Nikosia (dapd). Zypern hat bei seinen Verhandlungen mit der Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF nach Angaben von Regierungssprecher Stefanos Stefanou keinen Durchbruch erzielt.

Auch nach der dritten Verhandlungsrunde mit der Troika seien weiter Lösungen für unterschiedliche Positionen bei "sehr wichtigen Themen" notwendig, sagte Stefanou. Die Troika-Vertreter waren vor zwei Wochen nach Zypern gereist und sollten das Land noch am Mittwoch verlassen. Die Regierung in Nikosia werde aber weiter auf eine "tragbare" Vereinbarung mit der Troika hinarbeiten, mit der die einheimischen Banken rekapitalisiert werden sollen. Jedes Abkommen werde "schwierige Bedingungen" für Zypern enthalten, sagte Stefanou.

Der Inselstaat sucht seit Juni nach internationaler Hilfe für seinen angeschlagenen Bankensektor. Stefanou zufolge werden die Verhandlungen durch Telekonferenzen fortgesetzt. Für einen neuerlichen Besuch der Troika steht noch kein Termin fest.

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