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"Ein Vergewaltiger": Kobe-Witwe wütend auf Schauspielerin

SPORT1
·Lesedauer: 2 Min.
"Ein Vergewaltiger": Kobe-Witwe wütend auf Schauspielerin
"Ein Vergewaltiger": Kobe-Witwe wütend auf Schauspielerin

Schauspielerin Evan Rachel Wood hat mit einem kurz nach dem Tod von Kobe Bryant den Zorn von Vanessa Bryant auf sich gezogen.

Per Twitter hatte Wood schon vor mehr als einem Jahr geschrieben: "Was passiert ist, ist tragisch. Mir bricht das Herz, wenn ich an Kobes Familie denke. Er war ein Held im Sport. Er war auch ein Vergewaltiger. Und diese Wahrheiten können alle nebeneinander bestehen."

Bryant-Witwe: "Diffamierend und verleumderisch"

Jetzt, über ein Jahr später, reagierte Brants Witwe auf diesen Post. Sie sei erst jetzt darauf aufmerksam geworden, schrieb sie auf Instagram – und ließ ihrem Ärger freien Lauf.

"Ihr falscher, unempfindlicher, diffamierender und verleumderischer Tweet ist abscheulich und, gelinde gesagt, beunruhigend", schrieb Bryant zu einem Screenshot von Woods Nachricht.

Und sie legte nach: "Ein solches Verhalten ist Teil der Gründe, warum unschuldige schwarze Männer wegen Verbrechen ins Gefängnis gehen, die sie nicht begangen haben. Eine Anschuldigung macht niemanden schuldig. SIE KENNEN DIE FAKTEN DES FALLES NICHT!"

Mit diesen Worten reagierte Vanessa Bryant auch auf eine Nachricht von Dokumentarfilmerin und Disney-Erbin Abigail Disney. Diese hatte geschrieben: "Ich habe bisher nichts zu Kobe Bryant gesagt. Da ich der Meinung war, es müsse etwas Zeit vergehen, bis ich mich da einmische. Aber ja, es ist Zeit dafür, dass der Vorschlaghammer herauskommt. Der Mann war ein Vergewaltiger. Komm damit kla."

Hotelangestellte erhebt Vorwürfe gegen Kobe

Der Fall, um den es geht, liegt nun schon knapp zwei Jahrzehnte zurück. Kobe Bryant wurde 2003 angeklagt, nachdem ihn eine damals 19 Jahre alte Hotelangestellte sexueller Übergriffe bezichtigte.

Weil sie sich aber im Verlauf des Gerichtsverfahrens weigerte, auszusagen, ließ die Staatsanwaltschaft die Anklage fallen. Später verklagte sie Bryant zivilrechtlich. 2005 wurde diese außergerichtlich beigelegt.

Bryant war am 26. Januar 2020 bei einem Helikopter-Absturz ums Leben gekommen. Zu den Opfern zählte auch seine Tochter Gigi.