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Verdrängung: Räumungsklage: Buchladen an der Oranienstraße muss weichen

·Lesedauer: 1 Min.

Berlin. Thorsten Willenbrock will einfach nicht klein beigeben. Obwohl seit 1. Juni ohne Mietvertrag und trotz Räumungsklage, gibt er sein stadtweit renommiertes Buchgeschäft „Kisch & Co.“ an der Kreuzberger Oranienstraße 25 nicht auf. Von Nachbarschaftsaktionen bestärkt, will er die Eigentümer zum Einlenken bewegen. Nicht zuletzt unter verschärften Corona-Bedingungen prangert er ein aus seiner Sicht mangelhaftes Gewerbemietrecht an.

Nach 23 Jahren im Kiez lief am 31. Mai sein Mietvertrag aus. Willenbrock wandte sich zuvor an die Vermieter. Die Eigentümer hatten jüngst gewechselt. Willenbrock schlug ihnen die Vertragsverlängerung und eine Reduzierung der Nettokaltmiete von 20 auf 17,50 Euro pro Quadratmeter vor.

Statt einer Einigung stand am Ende ein Brief ihres Rechtsanwalts: Neben dem Angebot eines dreimonatigen Mieterlasses im Gegenzug für rechtzeitige Räumung schrieb man, die Eigentümer-Gesellschaft bitte „um Verständnis, dass sie als wirtschaftlich geprägtes Unternehmen darauf achten muss, dass ausreichend Mieterträge erzielt werden, um die Finanzierung, die laufenden Kosten, die nicht von Mietern getragen werden, sowie für die Kosten für die Erhaltung des Objekts tragen zu können“. Die so kalkulierte Miete liege aber offensichtlich außerhalb der Möglichkeiten von Kisch & Co.

Von der schmuddeligen Szene-Straße zur Partypiste

Willenbrock ist verärgert, dass ihm nie ein Gegenangebot für eine neue Miete gemacht worden sei. Aber er sieht seine Situation als typisch für die Oranienstraße...

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