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Verdienstausfall durch Corona? So verdienen Sie Geld von zu Hause aus!

Willy Flemmer
·Freier Autor für Yahoo
·Lesedauer: 5 Min.

Durch die Coronakrise plagen viele Menschen finanzielle Sorgen – sei es weil sie sich in Kurzarbeit befinden, mit Verdienstausfällen konfrontiert sind oder gar ihren Job verloren haben. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, von zu Hause aus Geld zu verdienen.

Aerial view of a mother sat on her couch, looking through a booklet and using her laptop while working from home.
Es gibt viele Möglichkeiten, von zu Hause aus Geld zu verdienen (Symbolbild: Getty Images)

Die Coronakrise hat weltweit große Existenzängste ausgelöst. Mit Sorgen blicken viele von uns in die Zukunft. Etliche Menschen haben ihren Job verloren oder beklagen Verdienstausfälle. Andere fürchten um ihre Arbeitsstelle. Wiederum andere fallen nicht all zu tief, weil sie ihre Arbeit von zu Hause erledigen können. Das Phänomen Homeoffice kann der Rettungsanker sein auch für Menschen, die durch Corona in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Denn es gibt viele Möglichkeiten zumal im Internetzeitalter, vom heimischen Sofa aus Geld zu verdienen. Nachfolgend zeigen wir einige Beispiele.

Talent online zu Geld machen

Manche Forscher gehen davon aus, dass Heimarbeit fester Bestandteil einer "neuen Normalität" in der Post-Corona-Zeit sein wird. Begünstigt wird diese Entwicklung auch und besonders durch die schier unbegrenzten Möglichkeiten des Internet. Zahllose Portale bilden längst eine riesengroße digitale Plattform, auf der sich Angebot und Nachfrage begegnen. Das bietet Chancen für so manches Talent. Ob es sich um Autoren, Mode- oder Grafikdesigner, Informatiker oder Musiker handelt – auf themenspezifischen Jobportalen oder solchen mit gebündelten Angeboten wie zum Beispiel fiverr können sie ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Begabungen zu Geld machen.

Es gibt aber auch Nachteile. Zum einen ist auf dem Dienstleistungsmarkt nicht nur die Nachfrage, sondern auch das Angebot groß. Zum anderen wollen auch die jeweiligen Vermittlungsportale etwas vom Kuchen haben. Beides drückt den Preis für das Angebot. So können mickrige bis hin zu lächerliche Honorare etwa für einen Text, an dem ein Autor mitunter mehrere Stunden gearbeitet hat, an Ausbeutung grenzen.

Personal perspective of a man photographing colorful street Rue Cremieux with smartphone, Paris, France
Hobby-Fotografen können ihre Bilder im Internet verkaufen. (Symbolbild: Getty Images)

Möglichkeiten für Hobby-Fotografen

Heutzutage ist jeder ein Fotograf. Man braucht nur das Smartphone zücken, auf den Auslöser drücken, schon ist das Bild "im Kasten" oder buchstäblich: auf der Speicherkarte. Wer dabei Talent an den Tag legt, kann seine Bilder im Internet verkaufen. Auch dafür gibt es einen Markt. Bildagenturen wie Shutterstock und iStock zahlen für eingereichte Fotos Geld. Doch nicht jedes Bild schafft es in die Datenbank, ein Mindestmaß an Qualität muss vorhanden sein. Hat man die Hürde überquert, bestimmen wiederum die Qualität eines Bildes aber auch die Relevanz seines Themas seinen Preis.

Online-Handwerker

Auch Menschen, deren Kreativität sich in der Herstellung greifbarer Dinge manifestiert, können von zu Hause aus bequem Geld verdienen. Ja, Homeoffice in Zeiten von Corona und in einer möglichen "neuen Normalität" danach kann auch für Handwerker und Bastler eine Chance sein. Ob Sie nun ausrangierte Gegenstände auseinandernehmen und die Teile zu einem neuen Ganzen zusammenfügen; ob Sie aus Rohmaterial kleine oder große Kunstwerke schaffen; ob Sie ein Hobby-Juwelier sind oder ein begabter Holzschnitzer – Fakt ist: Ihre Ideen können Sie nicht nur zu Hause umsetzen, sondern die Ergebnisse auch von hier aus an den Mann bringen. Alles was Sie dazu brauchen sind Internet, ein internetfähiges Gerät und ein Portal, auf dem Sie Ihre Produkte vermarkten.

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Wissen und Können lässt sich heute auch übers Internet weitergeben. (Symbolbild: Getty Images)

Online-Coaching

Ihr Talent, ihr Wissen und ihre Erfahrung können Sie auch an andere weitergeben. Die Nachfrage scheint größer denn je. Das sieht man auch in den Buchhandlungen, die von Ratgeber-Büchern geradezu überschwemmt werden. Sie müssen aber keinen Vertrag mit einem Buchverlag abschließen, um Ihr Wissen und Können weiterzuvermitteln. Auch im Internet werden Experten, Lebensphilosophen und von der Erfahrung Erleuchtete dringend gesucht. Auf diversen Online-Portalen können Sie Hilfe- und Ratsuchenden beibringen, wie sie Geld sparen, sich gesund ernähren, Kalorien verbrennen und überhaupt die beste Version ihres Selbst entdecken.

Online-Nachhilfe

In der Coronazeit mussten auch Kitas, Kindergärten, Schulen und Universitäten aus Sicherheitsgründen schließen. Einige Lehranstalten bleiben trotz der kürzlich beschlossenen Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen geschlossen. Was ein Ärgernis für die einen ist, kann für andere ein Vorteil sein. Denn die Schüler sollen zu Hause nicht faulenzen, sondern lernen. Damit hat die Stunde der Nachhilfelehrer geschlagen. Vor allem in den ländlichen Regionen sind die Experten für Mathematik, Deutsch, Biologie, Chemie, Physik oder Englisch gefragt, weil hier das Angebot an Nachhilfelehrern kleiner ist als in den Städten. Die Lücke wird im Internet geschlossen, wo es eine Fülle an Nachhilfe-Angeboten gibt. Selbst auf die Coronakrise hat sich der Markt eingestellt. Auf corona-school.de zum Beispiel kann Unterstützung sowohl angefordert und als auch angeboten werden.

Tele marketer working at office with computer
Virtuelle Assistenten erledigen Büroarbeit von zu Hause aus. (Symbolbild: Getty Images)

Virtuelle Assistenz

Viele Geschäftsleute können oder wollen sich weder ein Büro noch das Personal für administrative Tätigkeiten leisten. Wenn sie die nötige Büroarbeit nicht selber erledigen können oder wollen, können sie so genannte virtuelle Assistenten engagieren. Die Berufsbezeichnung ist Programm: Ein virtueller Assistent erledigt alle nötigen Aufgaben online. Die Arbeit ist vielseitig, sie reicht von Recherchetätigkeiten über Datenpflege bis hin zu Termin- und Reiseplanung. Auch für dieses Tätigkeitsfeld gibt es einen Markt. Portale wie Fernarbeit.net, eAssistent und Servcorp vermitteln zwischen Auftraggebern und -nehmern. Wer sein Gehalt nicht mit Agenturen teilen will, kann seine administrativen Fertigkeiten auch auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder einer eigenen Webseite anbieten.

Produkttester

Wir leben in einem freien Land, in dem jeder Mensch nicht nur eine Meinung hat, sondern diese aus zum Besten geben darf. Warum sollten Sie für die Ihrige nicht Geld verdienen? Dafür müssen Sie weder Literatur- noch Film-, Kunst- und Musikkritiker sein. Sie können Ihre Meinung etwa auch als Produkttester monetarisieren. Dazu müssten Sie sich auf entsprechenden Testportalen anmelden, sich die Produkte zuschicken lassen und diese bewerten. Das belohnen die Anbieter mit einem Honorar pro Test.

Online-Studien und -Umfragen

Nicht nur die Wirtschaft ist an Ihrer Meinung und Erfahrung mit bestimmten Produkten interessiert. Auch diverse Marktforschungsinstitute wollen wissen, was Sie denken, was Sie wissen und wie Sie fühlen. Um zum Beispiel Ihr Einkaufsverhalten zu studieren, sind manche Einrichtungen an Ihrer Einkaufsliste interessiert. Für die eingereichten Daten werden Sie belohnt – sei es in Form von Gutscheinen oder mit Geld. Eine ähnliche Möglichkeit, Geld zu verdienen, ist die Teilnahme an Online-Umfragen.

VIDEO: Mit Kindern durch die Corona-Quarantäne: Mann baut Hindernisparcours in Wohnung