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Verbraucherschutz-Chefin rügt Tricksereien bei Preiserhöhungen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Bundesverband der Verbraucherzentralen kritisiert Tricksereien mancher Energieanbieter bei Preiserhöhungen. "Wir sehen Fälle, in denen die Bestandteile der Preiserhöhung nicht transparent und ordnungsgemäß dargestellt sind oder Preissteigerungen in allgemeinen Schreiben versteckt werden", sagte Vorstandsmitglied Ramona Pop der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag). Der Vorwurf basiert auf einer bundesweiten Analyse von Preiserhöhungsschreiben von Strom- und Gasanbietern, die die Verbraucherschützer am Donnerstag veröffentlichen wollen.

"Wir sehen auch, dass Versorger nach der Salamitaktik verfahren und in sehr kurzer Taktung neue Preiserhöhungen verschicken, so dass der Verbraucher irgendwann den Überblick verliert", sagte Pop. In einem Fall seien die Gesamtkosten beispielsweise innerhalb weniger Monate in mehreren kleinen Schritten um insgesamt 115 Prozent gestiegen. "Solche Kettenpreiserhöhungen sollte der Gesetzgeber dringend unterbinden", forderte sie. In einigen Fällen habe der Bundesverband bereits Mahnungen verschickt und Unterlassungsklagen eingereicht.

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